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steigen zufolge der sclilecliten Ernteverliältnisse und liefern
dadurch ihren Erzeugern dopjielt grossen (xewinn.
Aber schon in der nächsten Epoche tritt wieder ein Rück-
«c dag ein, um so auffälliger, da gleichzeitig die (xetreidejireise
wm mehr als 2() Percent gesunken sind. Tn Folge des gestei
gerten (xeldwerthes vertheuern sich die Pröductenpreise nm
naiezu o Percent , die Lehensinittelpreise um l.-UVrcent, der
Taglohn um Percent. Es gilt hier für alle Producenten
VMe( er genau das Nämliche wie in der Ejioche von 1804 his
sie erleiden ganz gewaltige Verluste. Die Differenz
»etragt jetzt hei den Erzeugern von Cerealien DG d Percent
den Erzeugern anderer J.andesproducte im Durchschnitte
-) 2 Percent, hei den Eisenfahrikanten in Böhmen 10 Percent
auf dem Wiener Markte 20 Percent. J)er Preisabschlag für
î^tarke und Zucker ents^iricht zwar zum Theil den vermin
derten Beschaffungskosten des Rohmaterials, trägt aber der
»Steigerung des Arbeitslohnes doch offenb'ar keine Rechnung; der
1 reisaiifschlag für Baumwollgarne ist ausschliesslich auf die Ibn-
'valzuiigen auf dem Baumwollmarkte in Folge des amerikanischen
‘ ecessionskrieges zurückzuführen und blos die Ziegelfäbrikanten
'vissen ihre Preise mit den Löhnen in Kinklaug zu bringen.
Die Thatsachen erhärten also in ^anz überraschender
‘'iwe das auf deductivem Wege gefundene (iesetz. Was
["pPeiell die Lebensmittelpreise betrifft, so findet sich überdies
ästerreichischen Verzehrungssteuer - Krgebnissen für
/lu und Most, dann für Fleisch, Schlacht- und StechvielO)
2T inerkwürdige Bestätigung der Thatsache, dass die-
• den sich genau in jener Weise bewegt haben müssen, wie
officiellen Preislisten angeben.
Ergebiiiss der Verzelirungsstener auf
. KlelHch-, I
\\ein und Schlacht- „
Most I u. Stecli- /"«ammen
„ ! Vieh
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1858
1859
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Millionen Gulden
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5.,
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I Fleisch-, I
Wein und Schlacht- | »
Most u. Stech-
Vieh
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1805
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Millionen Gulden
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) Es wurden absichtlich blos die Ergebnisse dieser zwei Stenerarten
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