Die Gütertarife
91
alle
•^^tikel, und dann die zu jeder Classe gehörige Gruppe von
^^tikeln besonders.
J^de Station hat ein besonderes Tarifbuch, in welchem
mit ihr in directem Verkehr stehenden Stationen der
^|¿Gnen oder einer fremden Bahn hintereinander aufgeführt
Die Bücher haben Folioformat und auf der linken
mte die gedruckten Columnen für die regulären Klassen,
^‘^hrend die rechte Seite für die Ausnahmesätze frei bleibt.
linken Rande der linken Seite sind untereinander die
l-atiorien aufgeführt, mit welchen directe Sätze bestehen,
in der betreffenden Querspalte diese letzteren selbst; auf
i'echten Seite in gleicher Höhe die nach der einzelnen
atioii hin etwa geltenden Ausnahmesätze für besonders
^^^atinte Artikel.
k)iese Einrichtung ist sehr viel einfacher und zweck-
||^^%iger als der jetzt in Deutschland bestehende Zustand:
der Expedient hat es nicht mit verschiedenen Tarifen
! l^hun und stets alle nach einer Station geltenden Fracht-
zusammen vor sich, ohne dass er nur ein Blatt um-
^l^chlagen braucht. In Deutschland haben besonders die
^^llsseren Expeditionen ganze Tarifbihliotheken, aus denen
der einzelne Tarif herauszusuchen ist, und dann muss
selbst, mit vielleicht 30—40 oder noch mehr Nach-
durchblättert werden.
tlie englische Einrichtung ist sogar bedeutend einfacher
die der deutschen Wagenraumtarife, welche die Sätze von
Z^^Mer zu Kilometer, und daneben ein besonderes Ver-
‘^^^kniss der Kilometerentfernungen zwischen den einzelnen
ß ^ ''^üdstationen, enthalten : denn hier muss der Expedient
. iüi Kilometerverzeichniss die Entfernung der betreffen-
(he^ , und dann in der Tariftabelle den Frachtsatz für
'lei aufsuchen, ^o dass er genau doppelt so
■^i’beit als bei der englischen Einrichtung hat.
g ^^ie ausserordentlich die Expeditions-Arbeit durch die
^ ische Einrichtung vereinfacht und erleichtert wird, beweist
Vortheile der
englischen
Tarifbücher
einrichtung.