Die Gütertarife
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alle
•^^tikel, und dann die zu jeder Classe gehörige Gruppe von
^^tikeln besonders.
J^de Station hat ein besonderes Tarifbuch, in welchem
mit ihr in directem Verkehr stehenden Stationen der
^|¿Gnen oder einer fremden Bahn hintereinander aufgeführt
Die Bücher haben Folioformat und auf der linken
mte die gedruckten Columnen für die regulären Klassen,
^‘^hrend die rechte Seite für die Ausnahmesätze frei bleibt.
linken Rande der linken Seite sind untereinander die
l-atiorien aufgeführt, mit welchen directe Sätze bestehen,
in der betreffenden Querspalte diese letzteren selbst; auf
i'echten Seite in gleicher Höhe die nach der einzelnen
atioii hin etwa geltenden Ausnahmesätze für besonders
^^^atinte Artikel.
k)iese Einrichtung ist sehr viel einfacher und zweck-||^^%iger
als der jetzt in Deutschland bestehende Zustand:
der Expedient hat es nicht mit verschiedenen Tarifen
! l^hun und stets alle nach einer Station geltenden Frachtzusammen
vor sich, ohne dass er nur ein Blatt um-^l^chlagen
braucht. In Deutschland haben besonders die
^^llsseren Expeditionen ganze Tarifbihliotheken, aus denen
der einzelne Tarif herauszusuchen ist, und dann muss
selbst, mit vielleicht 30—40 oder noch mehr Nachdurchblättert
werden.
tlie englische Einrichtung ist sogar bedeutend einfacher
die der deutschen Wagenraumtarife, welche die Sätze von
Z^^Mer zu Kilometer, und daneben ein besonderes Ver-‘^^^kniss
der Kilometerentfernungen zwischen den einzelnen
ß ^ ''^üdstationen, enthalten : denn hier muss der Expedient
. iüi Kilometerverzeichniss die Entfernung der betreffen-(he^
, und dann in der Tariftabelle den Frachtsatz für
'lei aufsuchen, ^o dass er genau doppelt so
■^i’beit als bei der englischen Einrichtung hat.
g ^^ie ausserordentlich die Expeditions-Arbeit durch die
^ ische Einrichtung vereinfacht und erleichtert wird, beweist
Vortheile der
englischen
Tarifbüchereinrichtung.