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Die Gütertarife,
Zahl
der directen
Tarife.
Classification
und
Tarifsystem.
auch, zum grössten Vortheil für die Eisenbahnen wie
Publikum, zwischen allen Stationen wo, wirklich Vei’kß^^^
sich bewegt. Die Zahl der Stationen, mit welchen
Station directen Verkehr hat, ist deshalb sehr gross, ^iß'
selben sind gewöhnlich bahnweis geordnet, so dass im
buche zunächst die Stationen der eigenen Bahn, dann diß
der Nachbarbahnen kommen, u. s. w. Bei bedeutender^"
Stationen ist die Zahl oft so gross, dass das Tarifbuch, troh»
des Folioformats in mehrere Abtheilungen zerlegt ist,
nicht zu dick zu werden. Die Tarife nach Concurren^'
Stationen sind, wie erwähnt, meist in einem besonderen,
gedi lickten i aril buche, printed rates ^ enthalten, doch fnlä^
das Haupttarilbuch gewöhnlich die betreffenden Stationsnainß"
in dei Keiiie mit auf, unter Verweisung auf die printed
so dass Iiithümer nicht Vorkommen können.
Die Classification ist eine höchst ausgebildete
classification in dem üblichen Sinne dieses Wortes, und
in der Bei ücksichtigung des Werths sogar noch wßi^^^
als die deutschen tarife. Dieses Princip ist auch in der
messung der Sätze für die einzelnen Klassen erkennbar,
tür die minderwerthigen Artikel in den untersten Klnssß"’
lelativ viel bedeutendere Ermässigungen zugestanden wß^l®"
Die englischen Eisenbahnmänner stehen eben mit vollßni
wusstsein aut dem Standpunkt die Frachtsätze nach der ,
kling zu bemessen, welche sie auf das Transpoidipiantum
üben ). Dass man diese Wirkung leugnen oder für unei’h^^^
lieh eikläien könne, wie doch geschehen muss, um
*) Dies' ist der eigentliche Grundgedanke des ClassificationsprißCg
und die Berücksichtigung des Werths der Frachtgüter, von welcher di
meist gebräuchliche Bezeichnung „Werthtarife" entnommen ist, schon ß'"
weitere, aber auch nur Eine Anwendung desselben. Jene Bezeichn""^
ist also nicht ganz correct, wie zur Vermeidung möglicher und
rungsmässig auch oft genug vorkommendor MissYerständnisso
gehoben werden muss.