8
Die Gütertarife. 113
j^bnutziing (1er offenen Wagen (liurli Witterungseinflüsse.
^^iglancl legt man denn auch das Hauptgewicht nur auf
bequemere Ein- und Ausladen bei den offenen Wagen,
p'ie darauf dass sie, weil leichter, auf den Stationen besser hin
berbewegt werden können*).—Beides Momente, die, wie
bemerkt, füglich nur eine Ermässigung der im Wagemtarif
gerade gleichen Expeditionsgebühren bekönnten.
Dass beim Transport in offenen Wagen
Decken dem Versender die Bedingung gewird**),
die Eisenbahn von der Haftbarkeit für trotz-Ghitretende
Durchnässung zu entbinden, rechtfertigt
«teilt
(leiii
soviel billigeren Frachtsatz gewiss nicht: denn bei
j^ju^^'^®o«niässigem Zustande der bedeckten Wagen, und davon
lias ^ ausgehen, regnet es eben nicht durch, so
(jj ' ^ -i^ües theoretische Mehr an Haftbarkeit kaum einen
^''61’th hat. Es bleibt mithin kein aus den SelbsttD
entnehmender Grund übrig, der es rechfer-2\var
hass der Zuschlag zum Tarifsatz für offene Wagen,
Ile i- ^^'^be der Gestellung offener Wagen mit vermietheten
c 6ü***) nur 3/100 Pfennig, bei Gestellung bedeckter Wagen
¡0 ^sonders bei der in England herrschenden Sitte, die Geleise
^^l'®^^schuppen hineinzuführen und vielfach gleich dort
ilkser^ y^^^'t'scheiben , noch mehr mit Schiebebühnen zu rangiren , hat
»*, ®'stand allerdings eine grössere Bedeutung als in Deutschland,
"'ölche ^^38t sich sogar streiten, ob eine Vertragsstipulation^
dem Wortlaut, auch bei jedem durch die Vermietherin
la blangel der Decke die Erstere von der Vertretung der
^öare ^ ^l^von entstandenen Durchnässung und Beschädigung der
unanfechtbar sei. Jedenfalls ist es kein
^lle .^^^bältniss, wenn für die Eisenbahnen und ihre Organe
beseitigt wird, Aufmerksamkeit auf die Verhütung des
^^^''''enden^^ ^ ^ möglichst gute Beförderung der Waare zu
ilep Hergabe eigener Decken Seitens der Versender ändert in
^ ®l<^hts. Im Gegentheil, bei der eingeschränkteren Verwendfern
Decken — eben nur für Transporte ihrer Eigenthümer,
üieselben, wie leicht erklärlich, von dem Personal der Bahn
Folgerungen.