Full text : Ueber einige Verwaltungseinrichtungen und das Tarifwesen auf den Eisenbahnen Englands

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Die  Gütertarife.

Andere  Auffassung ­
  der
Selbstkostenfrage ­
  in
England.

und  England  stellt  in  dieser  Bezieliung  gewiss  allen  Ländßi’i
voian,  um  so  genauer  und  schärfer  muss  der  Kaufmann  sein®
Preiscalculatioii  machen,  um  so  mehr  hängt  die  Möglichkeit
das  einzelne  Geschäft  einzugehen,  von  den  Eisenbahntai’Üe®
ab.  Da  kommt  es  denn  von  selbst,  dass  er  die  bei  dem  ein'
zelnen  Geschäft  mitwirkende  und  so  als  sein  natürlicher  Socin^
ei  scheinende  Eisenbahn  auch  zu  einer  gewissen  Theilnahin®
an  den  Chancen  desselben  zu  bestimmen  —  dazu  zu  bewege*^
sucht,  nach  dei  Höhe  seines  Geschäftsgewinns  auch  ihn®^
larifsatz,  ohne  Rücksicht  auf  Grundtaxen  etc.,  einzurichten,
damit  das  Geschäft  ermöglicht  werde,  und  sie  den  „eben
nicht  mehr  tragenden“,  sonst  ganz  unterbleibenden  Transpon*
erhalte.  Für  die  Eisenbahnen  liegt  das  Eingehen  auf  diese«
Gedankengang  ebenso  nahe,  und  wenn  eine  sich  dem  vei'
schhessen  wollte,  so  würde  sie  bei  der  Menge  der  co«'
currirenden  Eisenbahn-  und  Wasserwege  selbst  den  grösste«
Nachtheil  davon  haben.
Von  Einfluss  ist  auch  die  bei  den  englischen  Eisenbah»'
männern  andere  Auffassung  der  Selbstkostenfrage.  Währe«^*
man  sich  in  Deutschland  mehr  gewöhnt  hat,  die  Durchschnitts-Selbstkosten ­
  pro  Centnermeile  wie  «i®
SIC  nach  dei  Statistik  der  vorhergegangenen  Jahre  ermh'
te  n,  als  einen,  so  zu  sagen,  absoluten  Massstab  zu  Grunde  2«
egen,  )  gehen  die  Engländer  von  der  gewiss  richtigen  Ansicht
aus,  dass,  wenn  eine  Eisenbahn  einmal  mit  ihrd«
ganzen  Apparat  in  Betrieb  gesetzt  ist,  der  grösst®
eil  der  Ausgaben  durch  ein  Mehr  oder  Minder  des
e^  ehrs  bei  Weitem  nicht  in  gleichem  Maasse,
            
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