Full text: Ueber einige Verwaltungseinrichtungen und das Tarifwesen auf den Eisenbahnen Englands

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Boarntenverhältnisse. 
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sind mit Rücksiclit auf die höheren allgemeinen Preise dort, < 
in der Kegel höhere (Gehaltssätze normirt. | 
Ausser den Gehältern pflegen die Keamten keine weite- 1 
ren Emolumente zu erhalten ; für die mit Bedienung der 1 
Weichenapparate beschäftigten Beamten bestehen indess he- | 
sondere Prämien für fehlerfreie Dienstführung, sogenannte j 
Bonusse, bis zum Betrage von 100 Mark pro Jahr. j 
Die meisten Beamten sind mit kurzen Kündigungsfristen | 
engagirt. \ 
Pensionen werden Seitens der Verwaltungen meist nicht | 
gewährt. Bei einigen Bahnen existiren auf Gegenseitigkeit î 
gegründete Pensionskassen für die Beamten, und Unter- | 
stützungs- etc. Kassen für die Arbeiter, zu welchen die Ver- ' 
waltungen mit beitragen. ' 
Discipiin und Die DiscipHii ist streng. | 
Dienst-Kennlniss. .... ' 
Während ein Ueberblick über die Gesammtheit des Ver- î 
waltungsorganismus seltener sich findet, ist der einzelne j 
Beamte mit seinen speciellen Dienstobliegenheiten in der j 
Regel gut vertraut, obgleich wenig gedruckte Instructio- ■ 
neu existiren. Bei dem auch innerhalb der verschiedenen | 
Branchen weiter geführten Princip der Arbeitstheilung nimmt i 
eben die Ausbildung von vornherein mehr die Richtung auf ; 
eine bestimmte Function oder Stelle hin und ist somit zwar I 
einseitiger aber intensiver. Andererseits ist es ausgesproche- ; 
nes Princip, Jeden an der Stelle, wo er sich einmal einge- | 
arbeitet und mit den Verhältnissen vertraut gemacht hat, | 
thunlichst zu belassen, und da die Steigerung des Gehalts | 
in der Hauptsache nach der Führung, Leistung und Dienst 
zeit des Einzelnen bemessen wird, ist dies auch leichter 
ausführbar. 
Die einzelnen Dienstvorschriften werden auf jeder Station 
in ein ürdrebuch eingetragen, welches mit einem Index ver- i 
sehen und für dessen Currenthaltung der Chef verantwort- i
	        
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