Full text: Ueber einige Verwaltungseinrichtungen und das Tarifwesen auf den Eisenbahnen Englands

IV. Die Gütertarife. 
Eine der interessantesten Erscheinungen auf dem Gebiete 
® ganzen Güterverkehrswesens in England ist der grosse 
^î’fheil in jeder Beziehung, welchen das Bestehen einer 
S^neiell einheitlichen Gütertarifclassification zur Folge hat, 
•owie der durch die Thatsachen dort geführte Beweis, dass 
^^öglich ist" ein practisch völlig genügendes Mass for 
meller Einheit und Gleichartigkeit mit weitgehender ma- 
miieller Freiheit und Beweglichkeit der Tarifirung zu ver- 
mimen. Gerade für den deutschen Beobachter ist dies um so 
rp ^ï'Gicher, als die in Deutschland augenblicklich stattfindende 
mrifreformbewegung sich zum grössten Theil auf die Frage 
^^ückführt, ob und wie weit jede dieser beiden Forderungen 
'^^ckliches Bedürfniss ist, und ob und wie beiden gleichzeitig 
mhnung getragen werden kann. Allerdings an sich wider- 
Pî’ecben sie sich, und vom Standpunct der consequenten Theorie 
deshalb auch die in England adoptirte Lösung zu ver- 
weil sie eben Zugeständnisse nach beiden Seiten hin 
ihr sobald anerkannt wird, dass beide Forderungen 
^^^^mhtigung haben, bleibt, um practisch weiterzukommen, 
^ ^ler Compromiss übrig; und für die Frage, wie dieser zu 
GS kaum eine höhere Autorität als die Er- 
^mng eines so hochentwickelten Verkehrsgebiets wie Eng 
land. 
Eer in England eingeschlagene Weg ist eine generell 
^Gitliehe Werth classification, ohne Zwang be- 
^^Gffs 
fier Sätze, und mit der Befugniss, neben den 
Einheitliche 
Güter 
classification. 
Formelle Einheit 
und materielle 
Freiheit. 
Der in England 
eiiigeschlagene 
Weg
	        
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