Object : Die Zollgesetze der österreichisch-ungarischen Monarchie nach dem gegenwärtigen Stande der Gesetzgebung nebst allen auf die Einhebung und Verwaltung der Zölle Bezug habenden Vorschriften und Erlässen

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I  und  ebenso  nach  Ablauf  der  30  .labre  dort  18.000  Reichsmark
besebafien.  Da  er  dabei  neben  der  iMübe  und  den  Kosten
dieser  Goldbesebaffunp^  aueli  alle  Gefahren  des  Schwankens
der  AV^erthreJation  zu  tragen  hätte,  so  wird  ihm  dies  scliwerlieh
I  conveniren  und  er  dürfte  es  in  der  Hegel  vurziehen,  vom
Gläubiger  oder  von  einer  beliebigen  AIittelperson  zu  verlangen,
statt  der  jährlichen  OOO  und  schliesslichen  18,(100  Heichsmark
Zahlung  in  österreichischem  Silbergelde  zu  nehmen.  Dann
werden  es  aber  nicht  äOt)  und  10.000  Silberguldcn  sein,  deren
Zahlung  er  anbieten  muss,  sondern  beisj  dels  weise  550  und
11  .(Mio  oder  aber,  was  etwa  auf  dasselbe  hinausläuft,  jährlich
000  und  schliesslich  10.000  11.'  Er  wird  mit  einem  Worte
schon  von  Anfang  an  um  1  Percent  mehr  Zinsen  zu  zahlen
haben,  dafür  allerdings  aller  Kebensjtescn,  wie  aller  Gctahren
aus  der  Valutaschwankung  enthoben  sein  und  unter  Timstiinden
dabei  vielleicht  besser  fahren,  als  der  Gläubiger  und  die  Alittelperson,
  die  gegen  die  Aufzahlung  von  ein  Percent  es  übernimmt, ­
  ihn  gegen  diese  Gefahren  zu  versichern.  Die  bedungene
jährliche  Alehrleistung  an  Zinsen  aber  wird  durch  keine  wie
immer  gearteten  ])ositivon  Vortheil  für  ihn  aufgewogen.  Dass
auch  der  (Gläubiger  von  der  Alehrleistung  keinen  Vortheil
zieht,  kann  ihm  wahrlich  geringen  Trost  gewähren.
V^enn  man  nun  berechnet,  wie  gross  die  jährlichen
Zinsenzahlungen  Oesterreichs  an  s  Ausland  aus  neuen  Contracten
  ungefähr  sind  —  die  Zinsenzahlungen  aus  den  alten
Contracten  sind  gering  gerechnet  mit  130  AI  il  Honen  Gulden
im  dahr^zu  veranschlagen,  —  und  wenn  man  annimmt,  dass
sich  diese  neuen  licistungen*  in  Folge  der  ATünzvcuschiedenheit
im  Durchschnitte  um  den  zehnten  Theil  etwa  von  5  aut  .O'/a
Percent  erhöhen  sollten,  so  wird  mau  unmöglich  verkennen,  dass
die  Verluste  aus  diesem  Titel,  die  überdies  die  leidige  Eigenschaft
haben,  sich  von  .fahr  zu  -Tahr  zu  cumuliren,  sehr  rasch  denselben ­
  Umfang  erreichen  dürften,  wie  die  Verluste  aus  der
Behinderung  des  internationalen  Handels  durch  dieselbe  Ursache. ­
  Die  Frage  nach  dem  von  Oesterreich  zu  wählenden
[Alünzmetalle  mag  daher,  solange  cs  sich  blos  um  die  inneren
j  Verkehrsverhältnisse  handelt,  immerhin  als  contro\ers  bej
  trachtet  werden  ;  sowie  die  internationalen  Heziehungen  <  (ester-!
  reiehs  mit  in  Rechnung  gezogen  werden,  ist  sie  von  vorn-
            
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