Full text : Die Social-Demokratie

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Gewaltsame  Revolution.

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In  seiner  Erwiderung  sagt  von  Bonhorst:
„Ich  bin,  was  meine  Anschauung  anlangt,  so  gut  und
„principiell  Socialist  und  Revolutionär,  daß  ich  vor
„keiner  Konsequenz  zurückschrecke.  —  —  Die  Zeit  wird
„hoffentlich  nicht  mehr  so  arg  fern  sein,  wo  wir  aus
„diesem  doktrinären,  allein  seligmachenden  Revolutionarismus
„heraustreten  in  den  praktischen."  (Volksstaat  1871,  97.
Beilage.)
Die  Aussprüche  der  bis  dahin  vorgeführten  Zeugen
ermöglichen  die  rechte  Interpretation  aller  der  Stellen  der
socialistischen  Preste,  welche  von  einer  socialen  Revolution
handeln.  Namentlich  lasten  sie  keinen  Zweifel  darüber,  wie
die  deutsche  Social-Demokratie  ihre  Synipathie  mit  der
Pariser  Kommune  meint.  Der  18.  März,  der  Jahrestag
der  Erhebung  der  Pariser  Kommune,  ist  für  die  deutsche
Social-Demokratie  ein  Festtag,  den  sie  dem  2.  September,
dem  nationalen  Gedenktag  für  das  deutsche  Bolk,  gerne
gegenüber  stellt.  Alljährlich  wird  am  18.  März  eine  Erinnerungsfeier
  zu  Ehren  der  Pariser  Kommune  in  allen
social-demokratischen  Vereinen  auf  Anordnung  der  obersten
Parteileitung  veranstaltet.  Diese  Feier  gilt  nicht  nur  der
Erinnerung  an  die  blutige  Vergangenheit,  sondern  sie  bezweckt
auch,  eine  Begeisterung  für  zukünftige  ähnliche  Thaten  des
Proletariats  hervorzurufen.  Das  Bevorstehen  gleicher  revolutionärer ­
  Erhebungen  wird  gewcistagt,  wenn  der  „N.  Social-Demokrat"
  (1872.  98)  schreibt:  „Auf  die  mächtige  Prole-„tariererhebnng.
  die  Junischlacht,  folgte  die  noch  mächtigere,
„die  Pariser  Kommune,  und  auf  diese  wird  dereinst
„der  mächtigste  Vollsaufschwung  folgen  zur  socialen  Be-„freiung
  des  vierten  Standes."
Oder  (1873,  34):  „Wir  deutschen  Socialisten  haben
„nicht  minder  zu  ringen,  als  unsere  Brüder,  die  Proletarier
            
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