g 31. Einwirkung auf die Volkswirthschaft. 41
lich von der eigenartigen Ausbildung der einzelnen Falls
schon gewordenen oder noch im Werden begriffenen wirth-
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jener gewissermaßen vorgezeichnet sind. Ebenso erweisen sich
behufs deren Erreichung nur diejenigen Mittel als wirksam,
welche den Ursachen begegnen, die durch ihr Zusammenwirken
den gegenwärtigen Zustand bedingen und hierauf abändernd
zurückzuwirken vermögen.
Es läßt sich also mit Erfolg ausschließlich hinwirken auf die
Verwirklichung von Fortschritten, für deren Eintreten die es
herbeiführenden Vorbedingungen bereits einigermaßen vorhanden
sind oder wenigstens zu entstehen anfangen; und die beabsichtigte
Wirkung nur erzielen durch den gegebenen Verhältnissen angepaßtes,
zweckentsprechend nachhelfendes oder anbahnendes Eingreifen, ver
mittelst dessen gleichzeitig die sich darbietenden Anknüpfungspunkte
zur Beeinflussung des bezüglichen Wollens und Könnens der
Menschen ausgiebigst benutzt werden.
Deshalb ist endlich auch überall wohl zu unterscheiden
zwischen den Maßnahmen, welche überhaupt zu Gunsten einer
bestimmten wirthschaftlichen Beziehung allenfalls angewendet
werden können, und denjenigen, die in einer gewissen Zeit
und unter gegebenen Umständen angethan sind, zumal ver
fehlte, falls sie nicht völlig wirkungslos bleiben, leicht schäd
lich wirken.
Die zur Förderung der Volkswirthschaft dienlichen Maß
nahmen können meist je nach den Umständen, unter denen ihre
Anwendung erfolgt, sowohl nutzen als schaden, während einige
andere insoweit jedenfalls unschädliche sind, als sie lediglich dort
wirksam werden, >vo sie zu nutzen vermögen, >vie dies z. B. bei
bloßem Bereithalten von irgendwelchen Veranstaltungen der Fall
ist, die nicht benutzt werden, sobald sie keinem wirklich vor
handenen Bedürfnisse entsprechen. Irgendwo erfolgreich gewesene
haben daher selten unbedingt die Vermuthung für sich, daß sie
anderwärts ebenso anwendbar sein würden. Die besonderen Falls
anzuwendenden müssen vielmehr nothwendig um so selbständiger
aus den da eingetretenen volkswirthschastlichen Bedürfnissen her-