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A. Die bedrohlighe Entwidlung des Geburtenrüdganges ?)
Deutichlands Bevölferung wuchs von 1850 bis 1914
von 35,4 Millionen auf 67,8 Millionen Einwohner,
dank feines Kinderreichtums,
Die Zahl der Lebendgeborenen auf je 1000 Einwohner betrug in den
Yahren 1861 bis 1870 durchfeHnittlich 37,2, ftieg nach dem Kriege von 1870
913 zu 40,9 im Jahre 1876.
Diele Zahl fiel dann aber ftetig:
1877 1880 1890 1900 1910- 1918 1914
von 40,0 auf 87,6 85,7 35,6 29,8 27,5 26,8
Beionders jtark ijt der Abiturz von 1910 bis 1914:
1910 1911 1912 1918 1914
von 29,8 auf 28,6 28,8 27,5 26,8
alfo in drei Jahren (1910 bis 1913) jtärfer al3 in den 20 Jahren
19n 1880 bis 1900!
Die Wirkungen diefes Rücganges ftellen fich für die legten 20 Jahre
1894 bis 1914) in folgenden Zahlen dar:
1894 1914
51,4 auf 67,8 Millionen,
Die Bevölkerung wuchs von. . . -
yagegen fiel die Zahl der Lebend-
zeborenen Don... ... -.... 1841205 auf 1818 596,
zuf je 1000 Einwohner von. . . 35,9 auf 26,8.
Aljo bei fajt 17 Millionen mehr Einwohnern eine Minderung der
Seburtenzahl! Eine Abnahme von 10 auf 1000 Eimmwohner ergibt
ıber bei 70 Millionen Einwohnern 700 000 jährlich!
Der Grund der Mbnahme lag nicht etwa in einem entjpredhenden
Nüdgangder ChefdHlieB ungen, wenn auch biejer leider horn
ni wirkt. Die ChefchlieBungen betrugen nämlich durchichnittlidh auf ie
L000 Einwohner :*)
7) Die Zahlen find entnommen dem Statiftifhen Yahrbuch für das Deutiche
Heich 1915 26, 40, 20* 1916 2, 6 und der Statiftik des Deutfidhen Reiches Bb. 266,
|#, 2®, 33*, CEingehendere Statijftik jiehe Anlage.
%) Die Zahlen für die Ariegsjahre find mit Abficht weggelaffen, weil dieje Hugnahme-
verhältniffe feinen Vergleich geftatten,