Full text : Die wirthschaftliche Bedeutung und Rentabilität des Elb-Spree-Canals

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Auch  die  Industrie  ist  in  den  genannten  Provinzen  nördlich  und  östlich  von
Berlin  an  manchen  Orten,  z.  B.  Stettin,  Frankfurt  a.  0.,  Landsberg,  Neustadt-Eberswalde,
  Greifswalde,  Rostock  u.  A.  m.  in  erfreulicher  Weise  vertreten,  doch  wird  aus
den  schon  erörterten  Gründen  sich  schwer  zur  Ziffer  bringen  lassen,  welche  Frachtquantitäten ­
  des  industriellen  Verkehrs  dem  Elb  -  Spree  -  Canal  sofort  nach  dessen
Eröffnung  zufliessen  werden.  Der  Verfasser  sieht  deshalb  davon  ab,  aus  diesen  Provinzen
ein  Verzeichniss  der  industriellen  Anlagen,  welche  dem  Elb-Spree-Canal  Frachten  zuführen ­
  könnten,  einzufügen,  umsomehr  da  der  etwaige  Ausfall  an  den  Artikeln  des
industriellen  Bezugs  und  Versands  reichlich  ersetzt  werden  dürfte  durch  den  Verkehr
des  grössten  Industrieplatzes  des  Reichs,  und  zwar  von  Berlin,  das,  fast
unmittelbar  am  Ausgangspunkt  des  Canals  gelegen,  ohne  erhebliche  Bedenken  als  dem
Localverkehr  zugehörig  hätte  betrachtet  werden  können.

Für  Berlin  und  dessen  Umgebung  —  1  bis  2  Meilen  von  den  Grenzen
der  Stadt  entfernt  —  kommen  bei  einer  Bevölkerung  von  ca.  1  300  000  Einwohnern  für
die  Canalfracht  folgende  (theils  grössere,  theils  kleinere)  gewerbliche  Anlagen  in  Frage:

48  Etablissements  für  Bierbrauerei,
23  „  „  Spritfabrikation,
19  „  „  Mühlenfabrikate,
18  „  „  Oelproduction,
12  „  „  Fabrikation  von  Düngemitteln,

56  Eisengiessereien,
78  Etablissements  für

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99

99

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Maschinenbau,  Werkzeug-  und  Nähmaschinen,
Geldschränke,
Eisenwaaren  (Drahtwaaren,  Drahtseile,  Hufeisen,
Nägel,  Blechspielwaaren,  Blitzableiter  etc.),
Telegraphenbedarf,
Kunstguss,
Kupfer-  und  Messingwaaren,
Zinkguss-  und  Zinkwaaren,
Bleirohre  und  Bleiwaaren,
chemische  Producte,
Farbwaaren,
Cement  und  Cementwaaren,
Chamottemörtel  und  Chamottewaaren,
Knochen  und  Presskohle,
Porzellan,  Steingut,  Oefen,  Thonröhren,
Alabasterwaaren,
Asphalt-  und  Asbestwaaren,
Bautischlerei,
Schiffsbau,
Parquette,
Pianofortebau,
Möbelfabrikation  und  Holzwaaren  aller  Art
(Goldleisten,  Kisten),
Wagenbau,
Fabrikation  von  Billards,  Billardqueues,  Billardbällen, ­

Fabrikation  von  Leim,
            
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