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Daher ist weiterhin Aufschluß zu suchen über die Zu-
sammensetzung der Selbstkosten im Hochofenbetriebe sowie
über ihr Verhältnis zum Krlös, da auf diese Weise die
Höhe des jeweiligen Gewinnes errechnet werden kann, an
der sich die Rentabilität bemißt. Vor allem muß dabei die
Bedeutung des Lohnaufwandes geprüft werden, in dem sich
vornehmlich die Kosten für den bei der vorliegenden Unter-
suchung besonders wichtigen Arbeitsaufwand widerspiegeln.
$ 18. Die Rentabilitätserwägungen der Werksleitung mit
Rücksicht auf den Wechsel des Schichtsystems.
Eine Aufstellung über die prozentualen Erhöhungen
der Selbstkosten je Tonne Roheisen gegenüber 1913 nach
dem Stande vom Oktober 1924 gibt einen Überblick darüber,
wie sich die einzelnen Positionen der Selbstkosten gegen
die Friedensziffern im Jahre 1913 verhalten %), und damit
zugleich ein Bild von dem Aufbau der Selbstkosten, die
vor allem für die Rentabilitätserwägungen in Betracht zu
ziehen sind.
Löhne, einschl. Sozialzulagen 1520
Soz. Versicherungsbeiträge 164 ,
Hochofenkoks (Zechenpreis) 1683,
Koksfrachten 139,
Erzkosten 157,
Kalkstein 155
Maschinenhaltung usw. 140—150
Roheisenpreis 128,
7 132
Stand vom Nov. 24.)
Danach stand im Nov. 1924 der Roheisenpreis auf 132%,
des Friedenspreises, während die pro Tonne effektiv zu
zahlenden Löhne einschl. sozialer Zulagen 152%, des
1) Aus der Denkschrift des Hüttenwerkes.
Schriften der Gesellschaft für Soziale Reform. Heft 79.
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