Object: Preußisches Landbuch

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Hertelsche Stiftung. 
Der 1841 in Görlitz f Rittergutsbesitzer Hertel zu Danbitz ver 
machte der Schulkasse in Görlitz 1000 Thlr.; dem Waisenhause 100 Thlr., 
der Stadt-Armen 50 und der Kirche zu Ober-Bellmannsdors 200 Thlr. 
Demnächst begründete er, mit je 1000 Thlr. Kapital, zwei Stipendien 
für otitbtrcubc, angehende Kaufleute rc. vorzugsweise aus seiner Ver 
wandtschaft, ferner setzte er 32,270 Thlr. zu einem Untcrstützunqsfonds 
aus, besten Zinsen zunächst ebenfalls feinen Verwandten zu Theil 
werden, sobald diese bis zum fünften Grade einschließlich abgegangen 
sein würden, zu nnlden Zwecken der Stadt Görlitz nach der Verfügung 
des Magistrats verwendet werden sollen. Ein Theil der Zinsen soll 
aber auch schon vorher der Armenkasse der Stadt Görlitz zufallen. 
Karl Ed. Hertel, 
Partikulier zu Berlin (t 1846) setzte, vorbehaltlich des Nießbrauchs 
seiner Wittwe, die jüdische Gemeinde daselbst zur Erbin seines Kapital- 
Vermögens (15,900 Thlr.) ein. 
Herterscher Prämien-Fonds. 
Bei Gelegenheit des 50jährigen Amts-Jubiläums des 9and-Rent 
meisters Her ter zu Potsdam 1864 gestiftet. H ert er war langjähriger 
Geschäftsführer des Civil-Waiscnhauses und hatte, auf das ihm zuerkannte 
Honorar von 100 Thlr. jährlich zu Gunsten eines Fonds für aus- 
geschledene Zöglinge verzichtend, damit eine Summe von 1000 Thlr. 
angesammelt. 
Hertzbachsche Stipendien- und Aussteuer-Stiftung. 
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n- cv 1 H^wartzsche Stiftung zu Aachen. 
Her ; ber gsches Stipendium zu Mittenwalde, 
Tv ^ Bürgermeister Andreas Herzbcrg in Naturalien begründet, 
rr Luo8 von 12 Schfst. Roggen wird an einen Studirenden auch
	        
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