Full text: Die Alters- und Invaliden-Versicherung

Altersversicherung, welche nach der Beilage No. IT. 13370000 zählen, 
4096458 X 13370000 — 3 228 -178 industrielle und gewerbliche Arbeiter. Da 
16 964 542 
nun diese letzteren von der Invalidenversicherung ausgeschlossen werden, so bleiben 
13370000 — 3224478 — 
10 141522 Mitglieder der Invalidenvcrsichernng. 
Unter diesen befinden sich männliche und weibliche Personen: sie stehen in dem 
Verhältnis, wie 6700000 : 13370 000 — X : 10141522 — 5082139 d. h. es be 
finden sich unter 10141522 Mitgliedern 
5 082150 m ä n n li ch e u n d 
5 050 383 weibliche Mitglieder. 
Ko. Kill. 
Tie U nfall - Statistik des deutschen Reichs nach der Ausnahme vom Jahre 
1881 wird den Berechnungen der Jnvalidenversichenlng zu Grunde gelegt. 
Nach dieser Statistik beträgt die Kopszahl der Arbeiter in 93 554 gewerblichen 
Betrieben 1957 548 und zwar 1 615253 männliche und 342295 weibliche Arbeiter. 
1. Unter diesen Arbeitern treten in einem Jahr 1986 Unfälle mit tötlichem 
Ausgange ein, und zwar 19 53 bei mä un lichen und 33 bei weiblichen 
Arbeitern. 
Bleiben wir zunächst bei den 1953 verunglückten Männern, weil ihre 
hinterlassenen Witwen Anspruch auf eine Jnvaliden-Unterstützung haben würden. 
Die Mitglieder der Invaliden-Versicherung stehen zwischen dem 19ten und 
56 ten Lebensjahre und sind daher, mit Ausnahme der jüngeren Jahrgänge, fast 
sämmtlich verheiratet. Wir wollen für unsere Berechnungen lieber zu viel, als 
zu wenig Verheiratete annehmen und deshalb passieren lassen, das; die 1953 
durch Unfall Umgekommene Männer sämtlich verheiratet waren und somit 
1 953 Witwen mit dein Anspruch aus Jnvaliden-Unterstützung hinterlassen haben. 
Dies wäre jedoch nur die Zahl der Witwen, welche die industriellen Arbeiter 
der Unfall-Statistik hinterlassen, — wir zählen aber nach No. XII. als Mit 
glieder der Invaliden Versicherung 5 082139 Männer, und diese hinterlassen nach 
Maßgabe jener angenommenen Statistik jährlich 
1 953 X 5082139 — 6 145 Witwen. 
1 615253 
2. Von den zur Unfall-Statistik gehörenden 1 615 253 Männern werden dauernd 
erwerbsunfähig in einem Jahr 1596. 
Wenn wir diese Zahl als Maßstab an die 5082139 Männer der Jnvaliden- 
Versicherung anlegen, so zählen wir 
1596 X 5082139 — 5 0 22 invalide Männer. 
1 615253 
Ferner werden von 342295 weiblichen Arbeiten! der Unfall-Statistik 
dauernd erwerbsunfähig in einem Jahr 84. 
Mit Zugrundelegung dieser Zahl würden wir bei den 5039383 weiblichen Mit 
gliedern der Jnvaliden-Versicherung 
84 X 5039383 — 1 242 weibliche Invalide 
342295 
zählen. Unter ihnen befinden sich auch unverheiratete weibliche Personen und 
diese stehen nach Maßgabe der unter No. IV ad 1 angenommenen Statistik in dem 
Verhältnis von 670 000 : 6670000 d. h. 
1242 X 670000 — 125 unverheiratete weibliche Invalide. 
6670000 
Tie Jnvaliden-Versicherung hat also jährlichunterstützen: 
a. 5022 Männer, 
1). 125 unverheiratete weibliche Arbeiter, 
e. 1117 verheiratete weibliche Arbeiter, 
d. 6145 Witwen. 
Summa 12400 Personen.
	        
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