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besucht wurden, sind der dortigen Evangelisch-Augsburgischen
Kirchengemeinde unterstellt. In Helsingfors in Finnland
giebt es eine deutsche höhere Töchterschule, sowie eine deutsche
Elementarschule. Außer den genannten erwähnt Müller keiner
weiteren deutschen Schulen im europäischen Rußland,
doch ist deren ohne Zweifel noch eine große Menge vorhanden,
namentlich in Südrußland und in den deutschen Kolonien an
der Wolga.
In Rumänien sind nach Müller u deutsche Schulen
mit 1,222 Schülern; darunter 6 organisch mit einander verbundene
Schulen, welche zusammen 17 Klassen besitzen.zu Bukarest.
Je eine deutsche Schule befindet sich in Jassy — diese seit
1844 unter dem Patronat Sr. Mas. des Königs von Preußen
— in Roman und in Atmadscha. Die Schule in letzterem,
in der Dobrudscha gelegenem Orte wird wohl inzwischen
eingegangen sein, in Folge der bereits von uns charakterisirten
Schikanen der rnmänischen Regierung Sämmtliche rumänischdeutsche
Schulen sind evangelischen Bekenntnisses.
Auch in Serbien befindet sich eine deutsche Schule, nämlich
in Belgrad. Dieselbe steht unter dem Protektorat des
Evangelischen Oberkirchenrathes zu Berlin. Sie ist zweiklassig
und wird von 122 Schülern besucht.
In der europäischen Türkei bestehen nach Müller vier
deutsche Schulen. 3 in Konst a nt inope! und eine „Eisenbahn-Schule",
für die Kinder deutscher Bahnbeamten bestimmt, in
Karagatsch bei Adrianopel. Von den drei deutschen Schulen
zu Konstantinopcl ist die vicrklassige, von 370 Schülern besuchte
„Deutsche und Schweizer Schule" die bedeutendste. Die oesterreichisch.ungarische
Schule in Pera wird von 116 und die
„Deutsche Eisenbahnschule" in Jedi-Kulv von 70 Schülern bcfilcht.