27
Italiener, wohl das begabteste und lebenskräftigste
unter den sogenannten romanischen Völkern, sind von den Deut
schen durch eine gewaltige natürliche Mauer geschieden, durch
die Alpen. Ein direkter Kampf zwischen den Deutschen und
Italienern um die Erweiterung ihres Sprachgebietes und somit
ihrer Nationalität findet daher nur in beschränktem, wenig be-
achtenswerthem Maße statt- namentlich in der Schweiz, in
Sudtirol und in den österreichischen Küstenländern am adriati-
scheu Meere. Heftiger vielleicht droht in nicht allzuserner Zu-
unft der Kampf auszubrechen jenseits des Atlantischen Welt-
mcmg,mb,n außertTopifüen üönbetu Gübamenfa*
3ņ Europa merben auf abobare mcmofknS bie Jnt,.
re " en Deutschland und Italiens schwerlich in ernsthafter Weise
einander kreuzen, ein Krieg zwischen beiden Nationen würde da-
,er nur unnützes Blutvergießen bedeuten. Die natürlichen Au«.
bepöiWm Mb
«mb«, wohl ober in Wem Grad, mit benfenigen bet ebenfalls
ans di- 3Ji,tte(meetIänbet hingewieseuen Fran,°s-n, Da bie
®' UtWtn U'» Italiener also in Stanti,i* einen gemeinsamen
tsnet betampfen. erscheint ein engere« Bin,buch unter ihnen
wie e« auch in bet That besteht, als hurchans in beiberseitigern
Interesse liegend.
Noch weniger als Deutsche und Italiener sind Deutsche
'uuerhalb Europas einander unmittelbar ge-
f Mich; ein nochmaliges dauerndes Festsetzen der Deutschen im
" ermäßig bevölkerten Britannien steht für die Engländer eben
° ""mg zu befürchten, wie die Deutschen zu besorgen brauchen»