17. Die Wirklingen der Bestenernng.
Bei EiiifUhruiig' einer Besteuerung' zeigen die ver
schiedenen Artikel je nach ihrer GruppensteBung
wesentliche Unterschiede. Wird eine Steuer auf einen
Artikel in der Weise gelegt, dass sie nach der Menge
des fertigen Produktes bemessen und hei den Produ
zenten cingehohen wird, so vertheiiert sich jede Menge
um den entfallenden Steuerhetrag, und somit steigt
jede Ordinate sowol der Kosten-, als auch der An-
gehotskurve um einen der Abszisse genau ju'oportio-
nalen Betrag.
Betrachten wir (Fig. 20 a) einen unserer dritten
Gruppe und dann (Fig. 20 h) einen unserer ersten
Gru])])e ungehörigen Artikel, deren Produktion nun
mehr mit einer Steuer Ujo belegt wird, so stellen die
Ordinaten der Geraden OS', welche mit der Ahszissen-
aehse den Winkel a einschliesst, die auf jede Menge
entfallenden Steiierheträge dar. Durch die Ih'steucrung
erhöhen sieh also die Ordinaten der Kurven (h\ und
OA um die ents])rechenden Ordinaten dieser Geraden,
und wir haben nunmehr die Kurven OA^ und O/t^;
der Absatz sinkt von üo, auf Oa„ und der Preis
steigt von OP auf OU,. Mit dem Absätze sinkt natür
lich auch der Nutzen der Produzenten: derselbe wird
durch den Vertikalahstand der neuen Kurven 0/1,
und OA, heim Schnittpunkte c, der letzteren mit
der unveränderten Kurve ON' angegeben. Derselbe
Nutzen erscheint aber, da die Besteuerung den Ver-