Full text : Untersuchungen über die Theorie des Preises

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8tro])hen  bewirkt  nämlich  das  Wachsen  der  Hevölkernn^
  und  des  Wolstandes  ein  alhnäli^es  Steifen
der  Nachfrage.  Während  min  dieser  wachsenden  Nachfrage ­
  unter  normalen  Verhältnissen  auch  eine  allmälige
Vermehrung  des  Angebotes  gegenUhersteht,  indem  neue
Produktionsstätten  errichtet  und  alte  erweitert  werden,
wird  das  Angebot  stationär  bleiben,  so  lange  die  betrettende ­
  Produktion  unter  einer  durch  die  Hesteuening
gescliattenen,  ungünstigen  Konjunktur  leidet.  Die  Konkurrenz ­
  wird  erst  dann  wieder  in  Thätigkeit  treten,
wenn  durch  das  Anwachsen  der  Nachfrage  die  ungünstige ­
  Konjunktur  beseitigt  und  die  Steuer  zum
grössten  I  heil  abgewälzt  sein  wird.
Die  Krsclieinungen  bleiben  im  wesentlichen  dieselben, ­
  wenn  die  Steuer  statt  bei  den  Produzenten
bei  den  Konsumenten  eingehoben  wird.  Wiederholen
wii-  die  vor  der  Besteuerung  geltenden  Kurven  aus
Fig.  20  a  und  b,  und  kürzen  wir  nun  die  Ordinaten
der  Kurven  (JN^  und  ON'  um  die  demselben  Steuersätze ­
  tga  ents})rechenden  Beträge,  so  erhalten  wir
fFig.  21  a  und  b)  die  neuen  Kurven  ON,  und  ON',‘^
die  letztere  schneidet  die  Kurve  OA'  in  einem  Punkte
c„  der  mit  dem  Punkte  //,  der  früheren  Fig.  20  identisch ­
  ist,  während  der  frühere  Schnitt|mnkt  c,  (Fig.  20)
mit  dem  nunmehrigen  Punkte  d',  zusammenfällt.  Es
wird  also,  obwol  der  neue  Marktpreis  OP,  nun  um
den  vollen  Steuersatz  niedriger  ist,  als  jener  OF,
(H  ig.  20),  doch  der  Absatz,  der  Steuerertrag  und  der
Nutzen  der  Produzenten  und  Konsumenten  der  gleiche,
wie  bei  der  Produktsteiier,  sein.
            
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