einen grossen Unterseliied der Lebensweise, ob Fieiseli
ni)erliauj)t etwa nur an einigen liolien Festtagen oder
alle Sonntage oder nielirinals die Woebe oder tä^lieb
oder endlieb nielirinal des Ta^es genossen wird;
man kann sieb also den jäbrlieben Fleisebverbraueb
in ents])reebend viele Konsniii])oi*tionen zerlegt denken,
deren Zahl ein ebarakteristisebes Moment der Lebens
weise bildet. Während nun, solange die Zabi der
Konsum])ortionen eines bestimmten Aitikels an sieb
ferino* ist, das Hinzutreten einer weiteren Foilion
meist als Aenderun^ der Lebensweise empfunden
werden wird, wird das Gleiebe bei reieblieber Ver-
wendun^, d. i. bei grosser Fortionenzabl, nur dann
der Pall sein, wenn jemand an einer in allen Details
^eregelten Lebensweise testbält. Im allgemeinen wird
eine so strikte Auttassun^- der Lebensweise kaum Flatz
i»reifen, so dass der Feber^an^- von 300 zu 301, 302,
303 jäbrlieben Fortionen niebt mebr als Aenderunj»'
der Lebensweise anerkannt werden wird. ICbcnso
/ei«>t sieb die versebiedene Auffassung- dessen, was
versebiedene Fersonen ihre Lebensweise nennen, darin,
ob die Frsetzun^- aueb nur einiger Konsumportionen,
z. H. von Wein dureb eine andere Sorte, oder ob die
etwas häutigere Verwendung- eines grösseren Gerätbes,
einer grösseren Kuebenform oder Lampe statt
einer kleineren, sebón als Aenderun^- der Lebensweise
angesehen wird oder niebt. Fine Aenderun^, die aueb
wieder aut Vermebruno- der Konsumportionen binaus-
läutt, lie^t vor, wenn ein Hausvater, der tä^lieb eine
bestimmte \\ einsorte ^eniesst, ^ele^entlieb aueb einen
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