Full text : Untersuchungen über die Theorie des Preises

IX

Mansstab  zu  liabeii,  zwar  uiclit  für  die  individuelbui
Oetüble  im  ganzen^  wol  almr  für  die  kleinen,  ent-Hebeidenden
  Veränderungen  derselben.  Wir  wissen
i>’anz  wol,  dass  die  Wertbsebäfznn^  des  Geldes  von
K))oebe  zu  E])oebe,  von  Individnnin  zu  Individuum
und  aneb  bei  jedem  Einzelnen  je  naeb  seinen  Verbältnissen
  eine  veränderliebe  ist.  Aber  wenn  aneb
der  Gulden  oder  aneb  der  Kreuzer  für  den  Reieben

und  für  den  Armen  einen  sein*  nn^leieben  Wertb  bat,
so  bat  doeb  das  letzte  riieileben  irgend  eines  Artikels,
das  der  Kine  oder  der  Andere  für  den  ^leieben  Geldbetrag ­
  eben  noeb  kauft,  für  jeden  gerade  denselben
V  ertb,  wie  dieser  Geldbetrag.  Die  Sebeii  vor  dem
Sebwanken  des  (íeldwertbes  sebeint  nun  aber  die
meisten  unserer  \  (u'^än^er  von  der  ITntersnebnnji  der
Rreistbeorie  ab^ebalten  und  sie  veraidasst  zu  haben,
sieb  lieber  mit  dem  Rnddeme  des  Tansebes  zu  besebätti«»en,
  bei  dem  die  Wertbsebätznn^  des  Geldes  ans
dem  S])iele  bleibt.  Indessen  ist  bekanntlieb  jedes  Mass
nur  relativ,  jeder  Massstab  bleibt  veränderlieb,  und  der
Irrtum  ents)n*in«*t  immer  nur  da,  wo  die  Veränderliebkeit
  des  Massstabes  ans  den  An^en  verloren  wird.
Wir  haben  uns  in  (bm  vorliegenden,  rein  tbeoretiseben
  Unt(‘rsnebnn«*en  auf  ein  en»**  nmsebriebenes
Feld  besebränkt;  doeb  seinen  uns  die  Rreistbeorie
darum  besonders  wiebti^*,  weil  es  sieb  aneb  bei  der

f  eststellnn^  der  Bodenrente,  des  Kapitalzinses  und
des  Arbeitslohnes  immer  nur  um  Rreisbestimmnn¿**en
            
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