Full text : Untersuchungen über die Theorie des Preises

OG

iieliiustc  Meni»*e  j>ibt,  weil  die  Ungeduld,  die  .sieh  des
Arheiteiideii  hemäehti^t,  wenn  er  dieselbe  Zeit  mit
noeb  kleineren  Mengen  verbringen  soll,  ebenso  lästig'
empfunden  wird,  wie  die  dureb  grössere  Mengen  verursaelite
  Anstrengung'.  Diese  angenehmste  ^len^e,
bei  weleher  die  Kostenkurve  einen  Tiefpunkt  zeij>t,
ist  zu»'leieh  diejeni{>‘e,  die  aueh  dann  her^estellt  würde,
wenn  das  Produkt  nur  unentj»eltlieb  ab^e^eben  werden
könnte,  während  eine  weitere  Kinsebränkun*»'  der  Produktion ­
  nur  dann  statttindet,  wenn  noeb  eine  Aufzahlung ­
  an  den  Abnehmer  des  Produktes  erforderlieb
wäre.  Es  ist  daher  be^reiflieh,  dass  der  Tiefpunkt
und  vollends  der  links  ansteigende  Zwei^  der  Kostenkurve ­
  nur  ausnahmsweise  bei  gewissen  Artikeln
wahrnehmbar  sein  wird.  Meistens  brieht  die  Kostenkurve ­
  lan^e,  ehe  sie  ihren  Tiefpunkt  erreieht,  bei  einer
weit  grösseren  Men^e  ab;  aus  dem  j>leieben  Grunde
lässt  sieh  aueh  der  linke  Ast  der  Kurve  ;.y,  wenn
sie  auf  ein  Produktionserforderniss  bezogen  ist,  nieht
weit  naeh  unten  verfolgen.  Ist  die  Kurve  Iv  aut  ein
Konsumtionserforderniss  bezogen,  so  muss  bei  abnehmender ­
  dabresmen^e,  wenn  also  die  Konsum])ortionen
  allzu  klein  werden,  die  Niitzliebkeit  endlieb
o-anz  versehwinden.

23.  (iepieiikriimimiiigen.
Naehdem  wir  alle  Umstände  hervor^eboben  haben,
welebe  die  Konvexität  jeder  Kurve  x«,  sowie  die
Konkavität  jeder  Kurve  Iv  begründen  und  verstärken.
            
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