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eine Venneiiiun^- der Verkaiifsnien^e mit ^erin^erer
Anstrengung erzielen, als dies diireli blosse Stei^ernn^
der Produktion mö^lieh wäre. Nielit minder wird
die Niitzliehkeit von Konsumstei^erun^en, z. 11. des
llanptnabrun^smittels, dadurch lau^samer abiiehmen,
die Konkavität der betrettenden Kurve ).r also da
durch verringert werden, dass der Unternehmer bei
reieblieberem Konsume in der La^e ist, grössere
Arbeitsleistungen zu verl iebten und daher auch grössere
Erlöse zu erzielen. In äbnlieher Weise wird die Ab
stumpfung gegen wachsende Konsummengen, z. B.
von Kattee, durch die ^lögliebkeit abgesehwäebt, in
geeigneter Anpassung auch den Zuekerkonsum zu
steigern, den etwaigen Tbeeverbraucb aber zu ver-
miudern u. dgl.
Aus allen diesen Gründen können wir bei den
Kurven bestimmter Betriebs- und Lebensweise, trotz
ihres im ganzen unzweifelhaft konvexen, beziehungs
weise konkaven, Formebarakters, die Möglichkeit des
Vorkommens stellenweiser Gegenkrümmungen nicht un
bedingt aussebliessen, und zwar schon darum nicht, weil
es bei dem geringen Umfange des tbatsäeblieben (iel-
tungsgebietes jeder bestimmten Betriebs- und Lebens-
weise gar nicht möglich ist, eine solche Kurve an der
Hand der Erfahrung durch eine längere Strecke zu
verfolgen.
24. Der tangireiidc Rüdiusvcktor.
Dieselben Erwägungen, wie früher (4), und die
gleiche Konstruktion, wie dort, führen uns auch von