Full text : Untersuchungen über die Theorie des Preises

18

a¡Ci  (1er  Aufwand,  den  die  Konsnnienten  zn  maelien
bereit  sind,  grösser  als  die  Forderung'  a¡z¡  der  Frodnzenten,
  und  dies  müsste  zn  einer  Steifernn^  der
Produktion  fiiliren;  wäre  da^e^en  die  Jaliresju’odnktion
Oog,  so  wäre  der  Aufwand  rZgL,  zn  welelieni  die  Konsninenteii
  sich  entscldiessen  würden,  kleiner  als  die
Forderung'  ßgZg  der  Produzenten,  daher  die  Produktion
verringert  werden  müsste,  so  dass  in  beiden  Fällen
die  Produktion  auf  Oa,  auf  die  dem  vorausgesetzten,
stabilen  Gleicbgcwicbte  entsprechende  Men^-e,  zurückgeführt
  würde.
Ziehen  wir  nun  durch  den  Nullpunkt  und  den
Punkt  c  eine  Gerade  OP  und  hezeiehnen  den  Neigungswinkel ­
  derselben  mit  i'/,  so  ist:

^  ,,  ac  I  insatz
t  q  O'  =  -  =  —
Oa  Absatz

reis  :

wir  nennen  daher  diese  Gerade  die  Preislinie,  und
werden  uns  fortan  gestatten,  den  jeweiligen  Preis  des
betrachteten  Artikels  immer  durch  eine  solche,  vom
Nullpunkt  ausgehende  Gerade  zu  bezeichnen.  Die
Preislinie  muss,  da  sie  ein  Radiusvektor  sowol  der
Angebots-,  als  auch  der  Naehfra^eknrve  ist,  zugleich
auch  der  'Pándente  an  die  Kostenknrve  OA  im  Punkte
6,  sowie  auch  jener  an  die  Nützlichkeitskurve  ON
im  Punkte  d  jiarallel  sein.  Somit  haben  diese  beiden
Kurven  an  den  dem  Schnittpunkte  c  entsprechenden
Punkten  gleiche  Tan^entialriehtun^en.  Die  Nei^nn^en
der  Tangenten  gegen  die  Horizontale  nehmen  aber
hei  der  einen  Kurve  OA  fortwährend  zn,  hei  der
anderen  ON  fortwährend  ah.  Es  gibt  daher  nur  ein
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.