Full text: Untersuchungen über die Theorie des Preises

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sinnigem Festhalten an irgend einer bestinnnten l^e- 
triebs- nnd Lebensweise noch inöglicli bleiben. Jede 
dieser Lebensgenusskurven ist natürlich ihrer Form 
naeb mit der für dieselbe bestimmte Betriebs- und 
Lebensweise geltenden Xiitzliebkeitskurve Iv (Fig. 28) 
identisch, und man erhält die letztere, wenn die erstere 
um Oh^ die bei völligem Ausschluss des Artikels A 
erreichbare Befriedigung, berabgescboben wird. Wird 
nun z. B. ein mit A konkurrirender Artikel, der bei 
der betrachteten, bestimmten Betriebs- und Lebensweise 
gar nicht konsumirt wird, wolfeiler, so wird die be- 
tretfende Lebensgenusskurve dadurch natürlich' gar 
nicht berührt werden; wol aber kann bierdurcb die 
eben erwähnte Anfangsbefriedigung, welche bei einer 
ganz anderen Betriebs- und Lebensweise erzielt wird, 
erhöbt werden. Die für die betrachtete, bestimmte Be 
triebs- und Lebensweise geltende Nützlicbkeitskurve 
(Fig. 28) wird also in ihrer Fonn unverändert 
bleiben, aber eine gegen den Nulljmnkt tiefere Lage 
einnebmen, weil die betrettende Lebensgenusskurve be 
stimmter Betriebs- und Lebensweise nun um die grösser 
gewordene Anfangsbefriedigung berabzusebieben ist. 
Fs zeigt sieb also, wie die Freisänderungen auch 
ganz ferne liegender Artikel, so wie früher (22) an 
gedeutet, die Lage der Xützliebkeitskurven bestimmter 
Betriebs- und Lebensweise und dadurch auch die Form 
der Kurve On beeinflussen, eine Finwirkung, die sieb 
nur an der Lebensgenusskurve verfolgen lässt. 
Fin Artikel, der früher nicht Gegenstand des 
Konsumes des betrachteten Individuums war, kann dies 
Aaipitz u. Lieben. Untersuch. Ob. d. Theorie d. Preises. 12
	        
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