Full text : Untersuchungen über die Theorie des Preises

182

Preise  von  J  Menj>*en  gekauft  werden,  welehe  früher
nnr  hei  einem  mn  1U%  niedrigeren  Iheise^gekauft
worden  wären.  Der  Preis  des  Artikels  .1  erscheint
also  dem  wolhahender  gewordenen  Konsumenten  nm
10  7o  ennässi^t.  Ganz  ebenso  werden  aber  auch  die
Preise  aller  anderen  Artikel,  sowie  alle  baren  Kinnabmen
  und  Verptliehtnn^en  dem  Individnnm  nunmehr ­
  reduzirt  erscheinen,  so  dass  die  bei  verschiedenen ­
  Meng-en  von  .1  vortheilhaftesten  Kombinationen
der  anderen  Artikel  nicht  mehr  die  «^leiehen  bleiben
können,  und  daher  die  Lebensj*eniisskiirve  noch  weitere
Kormänderun^en  erfahren  muss.  Während  nämlich
durch  die  subjektive  Verwolfeilun^-jener  Artikel,  welehe
den  Artikel  .1  kom])letiren,  die  Debens^enusskurve
nur  noeb  steiler  gestaltet  wird,  macht  sieh  die  Verwolfeilun^'
  der  konkurrirenden  Artikel,  durch  welehe
insbesondere  die  Anfan^sordinate  und  die  näebstfoli>-enden
  Ordinaten  der  Lebens^enusskurve  verlängert
werden,  im  entgegengesetzten  Sinne  geltend.  Dadurch
kann  es  geschehe]),  dass,  während  die  Dehens^enusskurve
  des  wolhabender  gewordenen  Käufers  in  der
Pe^el  steiler  wird,  der  Konsum  also  zunimmt,  die
Kurve  ausnahmsweise  auch  Hacher  werden,  vielleicht
sopir,  wie  in  Fi^.  40,  j»anz  ausser  Petracht  kommen
könnte.  Dies  kann  Vorkommen,  wenn  die  Kurve  auf
einen  jener  Artikel  bezogen  ist,  welehe,  wie  z.  P.
S])eck  oder  Pranntwein,  nur  dem  Minderbemittelten
wichtig,  vielleicht  sogar  unentbehrlich  sind.  Solche
Personen  glauben,  dass  sie  von  den  betretfenden  Artikeln ­
  bei  niedrigen  Preisen  weit  mehr  konsumiren
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.