Full text: Untersuchungen über die Theorie des Preises

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Preise von J Menj>*en gekauft werden, welehe früher 
nnr hei einem mn 1U% niedrigeren Iheise^gekauft 
worden wären. Der Preis des Artikels .1 erscheint 
also dem wolhahender gewordenen Konsumenten nm 
10 7o ennässi^t. Ganz ebenso werden aber auch die 
Preise aller anderen Artikel, sowie alle baren Kin- 
nabmen und Verptliehtnn^en dem Individnnm nun 
mehr reduzirt erscheinen, so dass die bei verschie 
denen Meng-en von .1 vortheilhaftesten Kombinationen 
der anderen Artikel nicht mehr die «^leiehen bleiben 
können, und daher die Lebensj*eniisskiirve noch weitere 
Kormänderun^en erfahren muss. Während nämlich 
durch die subjektive Verwolfeilun^-jener Artikel, welehe 
den Artikel .1 kom])letiren, die Debens^enusskurve 
nur noeb steiler gestaltet wird, macht sieh die Ver- 
wolfeilun^' der konkurrirenden Artikel, durch welehe 
insbesondere die Anfan^sordinate und die näebst- 
foli>-enden Ordinaten der Lebens^enusskurve verlängert 
werden, im entgegengesetzten Sinne geltend. Dadurch 
kann es geschehe]), dass, während die Dehens^enuss- 
kurve des wolhabender gewordenen Käufers in der 
Pe^el steiler wird, der Konsum also zunimmt, die 
Kurve ausnahmsweise auch Hacher werden, vielleicht 
sopir, wie in Fi^. 40, j»anz ausser Petracht kommen 
könnte. Dies kann Vorkommen, wenn die Kurve auf 
einen jener Artikel bezogen ist, welehe, wie z. P. 
S])eck oder Pranntwein, nur dem Minderbemittelten 
wichtig, vielleicht sogar unentbehrlich sind. Solche 
Personen glauben, dass sie von den betretfenden Ar 
tikeln bei niedrigen Preisen weit mehr konsumiren
	        
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