Full text: Untersuchungen über die Theorie des Preises

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hinatioii nebst der ei^eiien Nei^nn^ die KUeksielit 
auf das Uidlieil der Gesellseliaft, in der man sieli i)e- 
wej?t, mein* oder weniger mitspielen. Dies gilt keines 
wegs blos von den sogenannten höheren Sehiehten 
der Gesellschaft; gerade der Dauer hält zähe an dem 
1 lergehraehten fest und wird seihst mit den grössten 
Ol)fern auf keinen jener Artikel verzichten, deren 
Konsum er für standesgemäss hält. Ebenso ist die 
individuelle Neigung dafür massgebend, welchen Ar 
tikeln gegenüber ein Individuum grössere oder gerin 
gere Ans])rüche stellt, und hei welchen Artikeln sieh 
der Einfluss steigender Wolhahenheit auf die Nach 
frage am meisten geltend macht. Ganz besonders 
wird es aber von dem Geschmacke und den Neigungen 
des Individuums ahhängen, welche Artikel ihm als kon- 
kurrirende und welche als kompletirende erscheinen. 
\\ ährend z. B. für die meisten Konsumenten geistiger 
Getränke der ihanntwein nur ein Surrogat der wol- 
schmcckenderen Getränke bildet, wird dieser dem 
Gewohnheitstrinker, dem nicht die leichte Erregung, 
sondern nur die J runkenhcit Genuss gewährt, als ein 
Artikel erscheinen, dem Wein und Bier gar nicht 
Konkurrenz machen können. Kaftee, Thee und (lioko- 
lade mögen von manchen gleich geachtet werden, so 
dass der JVeis allein die Wahl bestimmt, während 
andere so ausgesprochene Neigung oder Abneigung 
empfinden, dass es für sie gar keine Wahl gibt. Daher 
kommt es anch, dass Preisschwankungen der minderen 
Sorten oft ohne Einfluss auf den Konsum der besseren 
Sorten bleiben, weil die wolhahenden Abnehmer der
	        
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