Full text : Untersuchungen über die Theorie des Preises

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letzteren  die  geringeren  Qualitäten  gar  nicht  als  konkiirrirend
  anerkennen.  Andere  Konsumenten  wieder,
die  z.  Ik  zweierlei  Weinsorten  zu  trinken  pflegen,
werden  je  nach  ihrer  Neigung,  wenn  die  eine  Sorte
billiger  wird,  nur  von  dieser  mehr,  von  der  anderen
aber  gleich  viel  oder  weniger  trinken,  oder  auch  den
Konsum  beider  Sorten  vermehren.  Immer  aber  scheint
die  bessere  Qualität  der  geringeren  wirksamere  Konkurrenz ­
  zu  machen  als  umgekehrt.
Die  individuellen  Neigungen  machen  sich  hei
der  Wahl  der  geeignetsten  Konsumkomhinationen  besonders ­
  durch  die  Reihenfolge  der  Wichtigkeit  geltend,
welche  der  Befriedigung  der  verschiedenen  Bedürfnisse ­
  zuerkannt  wird.  Der  eine  wird  sich  mit  der
hescheidendsten  Ernährung  begnügen,  um  immer  reine
Wäsche  und  anständige  Kleidung  erschwingen  zu
können.  Bei  anderen  wieder  steht  dieses  Verlangen
in  zweiter  Reihe  und  wird  erst  befriedigt,  wenn  für
Sj)cise  und  Trank  ausreichend  gesorgt  ist.  In  dem
einen  Haushalt  sjuelt  Essen  und  Trinken  die  Hauptrolle, ­
  in  dem  anderen  die  Erziehung  der  Kinder  und
die  (Gesundheitspflege,  hei  anderen  wieder  das  Streben
nach  Unterhaltung  oder  die  Toiletten  der  Frau,  hei
anderen  die  Sorge  um  die  Zukunft;  kurz,  so  mannigfaltig ­
  die  menschlichen  Neigungen,  so  unherechenhar
die  verschiedenen  (Geschmacksrichtungen  sein  mögen,
immer  finden  sie  in  der  Vertheilung  des  Ausgahenhudgets
des  Hauses  ihren  charakteristischen  Ausdruck.  Dabei
macht  sich  nicht  minder  der  (Geschmack  des  einzelnen
in  der  Beurtheilung  dessen  geltend,  was  zusammen-
            
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