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analoge Erseheimiiig nmnöglicher Konsiimkombina-
tionen ist weniger auffällig, obwol es einleiielitend
ist, (lass z. B. auch ein gewisses Quantum im llaiis-
halte zu hereitcnder Speisen eine entsprechende Brenn-
stoftmenge erfordert. Unter den technisch möglichen
Komhinationen ist auch hier wieder keineswegs immer
jene die vortlieilhafteste, welche der theoretischen
Ausnützung der verschiedenen Hilfsstofte am nächsten
kommt; denn eine solche würde oft unverliältnissmässige
^lühe oder kostspielige Investitionen oder eine allzu
grosse Ahnützung der Geräthe oder eine allzugrosse
Inanspruchnahme der Leistung der llilfsarhciter er
fordern. Der Spielraum für die Aufsuchung der ge
eignetsten Komhination hleiht dahei immer ein unge
mein grosser, da diescll)e Broduktmenge aus sehr
verschiedenen Mengen der verschiedenen llilfsstoffe
hergestcllt werden kann, wenn an den Einrichtungen
und dem Verfahren geeignete Aenderungen vorge
nommen werden. Einen ähnlichen Eintiuss hahen
Aenderungen in der täglichen und jährlichen Arheits-
daucr oder in der Verth (dl ung des jährlicli zu vei-
arheitenden Rohstott(|uanturns aut die ott unglch 1i
geeigneten Jahres- und Ihgeszeiten. So wird die
Broduktmenge z. B. einer Brennerei wegen der fort
schreitenden Deteriorirung des Rohstoü'es hei der Auf-
hewahrung oder wegen anderer Einflüsse der Jalircs-
z(dt kleiner ausfallen, wenn das ganze Jahr hindurch
ein täglich gleiches Arhcitscpiantum festgehalten werden
wollte, als wenn diesen Umständen in geeignetster
Weise Rechnung getragen wird.