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eine einzige Art ])ro(liiktiver "l'liäti^keit angewiesenen
Individminm bei Entzielinn^ der letzteren ^anz ver-
seliwinden könnte. Die Lebens^ennssknrve fallt dann,
ina^* sie nun auf das betretfende Produkt oder auf
einen zu dessen Herstellung' unentbehrlichen Robstotf
bezogen sein, mit der Kosten- und NUtzlicbkeitskurve
zusammen, wie wir dies in dein schon früher (Fi^. 41)
behandelten Falle eines absolut unentbehrlichen und
unersetzlichen Xabrun^smittcls bemerkt haben. In
Wirklichkeit werden sich aber dann hier, wie dort,
Konsum- und Produktkombinationen, die nicht auf ein
ganzes .Jahr berechnet sind und daher in unserer
<»ra|)biscben Darstellung- nicht erscheinen können, un-
abweislicb aufdrän^en.
Feberbaujit lassen sich die an Konsumartikeln
an «gestellten Pctrachtun^en auch auf Produktionserfor
dernisse und Produkte ausdehnen. Die bei ^e^ebenen
Preisen aller Artikel erreichte, faktische Pefriedi^un^'
erscheint als Anfan^sordinate der Debens^enusskurve,
wenn dieselbe auf irgend einen jener Artikel bezogen ist,
die weder konsmnirt, noch ju'oduzirt werden, und nun
auch, wenn sie auf solche Artikel bezogen ist, deren Fr-
zeu«^'un^' auf den Sclbstverbraucb beschränkt bleibt. In
jeder, auf irgend einen Artikel, der wirklich gekauft
oder verkauft wird, bezogenen Lebens^enusskurve ist
die Anfan^sordinate da^e<^en kleiner als die faktische
Hefriedi^uii”'. Die Scheitel¡ninktsordinatc ist, wenn (1er
Scheitel rechts vom Nullpunkte lie^t, und der Artikel
gekauft wird, grösser als die faktische Pefriedi^^un^,
ausser bei Artikeln, die, wie Duft und Wasser, den
Auspitz u. Lieben. Untersuch, üb. d. Thcuric d. l'reises. 1(5