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lerini^' des Lebeiis^eiiiisses am wenigsten verkürzt,
l)ei der Stei^eruii^' desselben am stärksten verlängert
werden wird, muss der linke Ast der Lebens^eiinss-
kiirve und mit ihm die Kostenkiirve beidemale steiler
werden. Der Minimal])reis wird daher steifen, so dass
bei weitgehenden Dreisändernn^en dieser Art die Her
stellung- des betraebteten Produktes eingestellt werden
müsste. So bedarf es in der lliat nur geringer Preis-
versebiebungen, um die Produzenten z. B. von Zueker,
Mehl u. dgl. zu veranlassen, von einer Sorte oder
Qualität zur anderen überzugeben. Die gleiclie Leich
tigkeit des I eberganges haben wir seitens der Kon
sumenten sebón früher (41) hervorgehoben; beide I r-
sachen wirken zusammen, um bei allen Schwankungen
die Preisunterschiede verwandter Sorten in engen
Grenzen zu halten; dadurch allein wird es möglich,
dass dieselben in der Praxis als Ein ^larktartikel
zusammengefasst werden.
Auch wenn, die Lebensgenusskurve auf einen
Artikel, der zugleich kousumirt und ])roduzirt wird,
bezogen ist, lässt sich der Einfluss von Preisänderungeu
anderer Artikel von Fall zu Fall verfolgen. Betrachten
wir z. B. die auf Garn bezogene Lebensgenusskurve
(jaOn (Eig. 53) des Besitzers einer vereinigten S]unnerei
und Weberei, so wird sowol eine \ erwolfeilung des
Final])roduktes, der Gewebe, als auch eine Vertheue-
rung des Bohstotfes, der Baumwolle, den Lebensgenuss
verringern, so dass die Ordiuaten der Kurve
kürzer werden. Die Kurve nimmt in dem ersteren
Falle die ¡mnktirt dargestellte Form an, sie trennt