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^emisHkiirvc sicli ändert und da1)ci naincntlicli für
»Tössere Mengen eines Produktes oder lliltsstottes
neue Konsum- und Produktkombinationen zum Vor-
seliein kommen, die frülier l)ei günstiger Konjunktur
unbeaelitet l)lieben. So ist es eine iläufige Folge der
dureil einen Zollscliutz geseliaffenen, günstigen Kon
junktur, dass in der betreffenden Industrie kostsjiielige
Verbesserungen unterlassen und erst dann nacbgebolt
werden, wenn dureb Herabsetzung des Zolles eine
sclileebte Konjunktur eingetreten ist.
Selbstverständlicb haben entgegengesetzte ür-
saelien aueb gegentbeilige Wirkungen. So wird, z. H.
wenn ein Unternehmer seine der Produktion des Ar
tikels A gewidmete Werksanlage ganz auflöst, der
linke Ast seiner Lebensgenusskurve und mit ihm die
Kosten- und Angebotskurve gleieli vom Anfänge an
steiler werden, ganz so, wie sie in Folge der Er-
riebtung oder Erweiterung solcher Anlagen einen
dacberen Verlauf annebmen. Endlich machen sieb
alle hier besjiroebenen Aenderungen einer einzelnen
Kosten- und Nützlicbkeitskurve auch in den Gesammt-
kurven geltend.