Full text: Untersuchungen über die Theorie des Preises

275 
wand tur die au^ekauftc Meii<>*e oder um den Erlös 
der verkauften Meu^e des Artikels A aii^-euomineii 
haben. Würden nun die Zahlungen je nach Einstän 
den schon am Beginne oder im Laufe des Jahres 
erfolgen, so müssten jedesmal auch die Zinsen von 
dem Zeit|)unkte der Zahlung* bis zum Jahresschluss 
in Heehnung^ gestellt werden. Der Einfachheit wegen 
enijitiehlt es sich daher, anzunehmen, dass, wann im 
mer auch die Lieferung der für das betrachtete Jahr 
gekauften oder verkauften Mengen erfolge, der Preis 
Htets als am Jahresschluss zahlbar verstanden sei, und 
ist es zweckmässig, diese Annahme durchwegs fest 
zuhalten. Der erwähnte Zukunftsbetrag ist also 
trühestens — wenn nämlich die Realisirung des 
ganzen Vorrathes schon im nächsten Jahre zu ge 
wärtigen ist — am Schlüsse des nächsten Jahres 
tällig, so dass derselbe, selbst abgesehen von jedem 
Risiko, jedesfalls nur um die mindestens einjährigen 
Zinsen reduzirt, in der Vermögensinventur erscheinen 
kann. Schon dieser Zinsenverlust wird mit wachsen 
der (irösse des Spekulationsvorrathes s, zumeist wenig- 
Htens von einer gewissen (Lenze ab, mehr als )u*o- 
])ortional steigen, die Veranschlagung für die Ver- 
luögensinventur also schon aus diesem (iruude mit 
Wachsender (irösse des Vorrathes weniger als pro- 
portional zunehmen. Noch mehr gilt dies aber im 
Hinblick auf das mit jeder Aufbewahrung verbundene 
Hisiko, dass der betretfende Vorrath mittlerweile ver 
loren, zerstört, beschädigt oder in seiner (Qualität be 
einträchtigt werden könnte. Dazu kommt noch das 
18*
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.