278
jenen liöehsten Preis bei dem eine spekulative
Vorratlislialtiing mir eben noeli mü^licb bleibt, so
dass, wenn der gegenwärtig" geltende Marktjireis tfiih
böber steigt, gar kein Seblussvorratb inebr gebalten
werden kann, sondern der ganze Antangsvorratb ver
kauft wird. Der Preis 07^, muss also mindestens um
die einjäbrigen Zinsen und die etwaigen baren Auf
bewahrungskosten niedriger sein als der Zukunfts-
])reis tgt^ und es ist klar, dass, wenn das Individuum
über letzteren Preis keine bestimmte Meinung und
daher aueb keinen Grund hätte, tgt böber oder nie
derer als tgth anzunebmen, kein Seblussvorratb ge
halten werden könnte.
()1. Der VoiTatlisliaiidel.
Kehren wir nun wieder zu dem allgemeinen Falle
eines Individuums, welelies den Artikel A konsumirt
und produzirt, zurüek, und sei die durebaus schwarz
gezeicbnete Kurve g^g^ (Fig. 5b a oder b) die dem
Vorhandensein eines Anfangsvorratbes a Heelinung tra
gende Lebensgenusskurve dieselbe, wie g„g/„, (Fig. 54).
Diese Kurve wird, sobald das Individuum einen be
stimmten, künftigen Preis fgll, von A erwartet und
daher aueb als Sjiekulant — als Vorratbshändler —
auftritt, eine Formänderung erfahren, indem sie von
einem gewissen Punkte y ab den höheren, rotb ge
zeichneten Verlauf yg„^ annimmt und aueb erst viel
weiter rechts ihren Scheitel erreicht. Dass beide
Lebensgenusskurven von links her bis zum Punkte y