Full text: Untersuchungen über die Theorie des Preises

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träo'c^ (lar, welche dem Individuum mindestens vergütet 
werden müssten, um es zur Vermehrung- seiner Ver- 
hindliehkeiten zu veranlassen. Die Ahgeleitetc a On 
hezeiehnet durch ihren Schnittpunkt mit der Preislinie 
den rückzukaufenden oder neu zu hegehenden Nomi- 
nalhetrag eigener Schuldver])tlichtungen. Sinkt der 
Preis auf die durch die Richtung des Radiusvektors 
Ü7i augegeheue Grenze Ol\ und darunter, so wird 
die ganze, anfängliehe Schuld zurückgekautt ; die ( Or 
dinate des Punktes n ist als eine Fortsetzung der 
Nachfragekurve anzusehen. Anderseits wird die Xeu- 
emissioii von Zahlungsverspreehen hei steigendem 
Preise, also sinkendem Diskonto, mehr und mehr 
wachsen und hei einem durch die 45" Linie ange 
gebenen Preise, wo das Individuum also Geld un 
verzinslich gegen die blosse Aufbewahrung erhält, 
jedesfalls sehr gross werden; steigt der Preis noch 
weiter, wird also eine Aufhewahrungsgehühr bezahlt, 
so nimmt die Emission zwar noch hedcutend, aber 
doch keineswegs in’s Unendliche zu. 
Der Preis und der Gesammtahsatz wird auch 
hier durch die Gegenüberstellung der (jesammtkurven 
bestimmt. Zu der Nachfrage aller anderen Personen 
nach Zahlungsverspreehen des hetretfenden Indivi 
duums tritt noch dessen eigene Nachfrage der oben 
hesiu-ocheue Rückkauf — hinzu, während sieh zu 
seinem Angebote noch jenes der Personen gesellt, 
welche schon einen Vorrath desselben Werth))apieres 
besitzen. Es komhiniren sich demnach mit der im 
Punkte n ahhreehenden Nützliehkeitskurve On (Fig. 50)
	        
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