Full text: Untersuchungen über die Theorie des Preises

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Die Meiij*e der vollen Befriedijiun^ ist besonders 
klein lind fällt so^ar mit der Miniinalinen^T Kins zusam 
men, wenn mehrere Stücke derselben Gattung ^ar nicht 
begehrt werden, wie dies meistens den verschiedenen 
Exemplaren eines Buches, eines Knjiferstiches oder 
einer Photof»ra])liie, den gleichen lh*onze- oder (xvps- 
ah^iissen desselben Modells ^e^enüber der Kall ist. 
Bei soleben Artikeln, wenn sie auch in vielen identi 
schen Stücken ber^estellt werden, und gleichviel, ob 
sie einer Abnützung" durch den Gebrauch unterließen 
oder nicht, macht sich das Streben nach Ahwechsliniß 
ßcltend. Dieses Verlaiißen kann z. B. auch dahin 
führen, jedesmal Handschuhe von verschiedener Karbe 
traßen zu wollen; hätte nun jede Karbe einen anderen 
Kreis, wäre also Jede ein besonderer Aitikel, so tiele 
die Meiiße der vollen Befriedißiiiiß für ein Individuum, 
das heständiße Ahwechsluiiß lieht, mit der Minimal- 
meiiße Eins zusammen. Besitzt nun ein solches Indi 
viduum schon ein Exenijdar des ßewünschten Artikels, 
von dem es kein zweites heßehrt, so würde seine 
auf diesen Artikel hezoßene Eehensßenusskurve />//, 
wie in Kiß. 40, durchaus ahstcißcnd verlaufen. 
Schliesslich können wir noch bemerken, dass, 
namentlich wenn der (liehrauchsartikel A nicht in 
einzelnen Stücken ßekauft werden kann, sondern, wie 
Hemden, Keilen und andere, nur in ßanzen Dutzenden, 
Hunderten u. s. w., oder auch, wenn das Individuum 
aus Betriehsrücksichten oder aus Be(|uemlichkeit auf 
einen ßrösseren \ inrath Werth leßt, der Best r auch 
ßanz uiißehrauchte Stücke enthalten kann.
	        
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