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sclieiiien köimtcii. Wenn also z. Ik ein Fabrikant von
Werkzen^’inaseliinen am Anfang des .labres ein lialb-
fertiges Stiiek besitzt, das er mit 50 Ilerstellnngs-
])erzenten veranseblagt, so würde er dieses aneli bei
sorgfältigster Aufbewabrung doeb am .Jabresseblnsse
mir mit weniger, etwa mit 45 %, bewertben können.
ird er dagegen in seiner Arbeit nicbt nnterbroeben,
so kann er das vollendete Stück zum Marktjireise
verkaufen oder seinem verkänflieben Vorratbe s binzii-
fügen, so dass er seine Vermögensinventnr dnreb die
Fertigstellung um 55% verbessert und also niebt 50,
sondern 55 % erzeugt bat. Stellt nun dieser Produ
zent im Laufe des .labres im ganzen f Stücke des
.Vrtikels vl fertig, so ist seine diesjäbrige Frzeugung
mindestens = (/—0'45). Auf das so bestimmte Mini
mum wird jedoch die wirkliche .Jabrcserzeugung c von
A nur ausnahmsweise beschränkt bleiben, indem zu
meist darüber hinaus noch ein un verkäuflicher Fro-
duktionsrest unfertiger Stücke bergestellt werden )\ird.
Der Fnternebmer wird nämlich, wenn die Arbeit ein
mal im Gange ist, die Herstellungskosten eines sol
chen Festes geringer veranschlagen als die im Hin
blicke auf den erwarteten, künftigen Preis ^ von A
mit dieser Herstellung verbundene Aufbesserung der
\ ermögensinventur und daher seine Frzeugung e ge
rade so weit aiisdebnen, bis die Selbstkosten einer
weiteren Vermehrung des Produktionsrestes mehr aus-
maeben würden als die gleichzeitige Aufbesserung der
\ ermögensinventur. Die Herstellungskosten der j
fertigzustellenden Stücke werden durch die gleich-