Full text: Untersuchungen über die Theorie des Preises

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mir (1er erwartete, künftige Verkaufs]»reis massgebend, 
weil (1er 1 betreffende das Objekt nur zu einem niedri 
geren Preise gerne behalten würde. Handelt es sieb 
(bigegen um ein Kinriebtungsstüek, um ein für den 
eigenen Gebraueb naeh eigenem Gesebmack gebautes 
Haus oder dergk, so wird der Preis, den man bei 
einem etwaigen, künftigen Verkauf erzielen zu können 
glaubt, nicht in Betraelit kommen, weil der Genuss, 
den man sieb von der Weiterbenützung versjirielit, 
höher geschätzt wird ; es wird eben nach jetziger 
Kleinling jener Preis höher veranschlagt, zu dem man 
das Objekt im nächsten Jahre gerne behalten möchte, 
zu dem man es also dann eventuell auch gerne an 
kaufen würde. 
Der künftige Preis mag er nun in der einen 
oder anderen Weise bestimmt werden, ist ausser bei 
Kunstwerken, Sehmuekstüeken und anderen beim Ge 
brauche keiner Abnützung unterliegenden Gegenstän 
den wesentlich von der Verwendungsart abhängig, die 
das Objekt im laufenden Jahre findet, also davon, ob 
dasselbe stark abgenützt oder sehr schonend behandelt 
oder etwa gar noch verbessert wird. So kann ein 
Grundstück dureli Kaubbau deteriorirt, (lurch rationelle 
Hewirthsehaftung in unveränderter (Qualität erhalten 
oder z. H. durch eine stärkere Düngung, durch Drai- 
nirung oder andere Investitionen auch meliorirt werden ; 
ein 1 laus kann wol eine Zeit lang in unverändertem 
Stande erhalten werden, wird aber doch ebenso, wie eine 
Fabriksanlage, auch bei sorgfältigster Instandhaltung 
mit der Zeit immer weniger werth, während jedes
	        
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