Full text: Untersuchungen über die Theorie des Preises

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Ankauf von vorne lierein ans^eselilossen int, oder der 
¡non)})fe Verkauf eines wertliv(dlen ()])jektes zur zwiu- 
^eudeu Notliweudi^keit werden kann. Aueli der iiäufi^e 
Fall, dass, um ein Objekt A ankaufen zu können, ein an 
deres Objekt oder aueli ^anz anders geartete Kajutals- 
anla<»‘en verkauft werden luiissen, wäbreud dieser \'er- 
kauf unterbleibeu würde, weuu das Objekt A sehr 
wolfeil oder ^ar uueut^eltlieb zu haben wäre, lie^t 
ausserhalb unserer Hetraebtun^-, weil — so lan^e 
die Wertlisebätzun«»- des Geldes unveränderlich bleibt 
— aueb die für den Besitz von A vortbeilbafteste 
Kombination der ganzen Konsumtion, Produktion und 
Vorratbsbaltunj»’ bei jedem Preise von A die ^leiebe 
bleiben muss. 
Die der Verbiuduu^sliuie b(/ ¡»arállele Preisliuie 
OJ\u (Fi»-, b‘2 a) oder OP„, (Fi^\ (52 1)) bezeiebuet den 
Maximalankaufspreis, beziehungsweise den Miuinml- 
verkaufspreis, des Objektes A; das Individuum wird 
also dieses Objekt kaufen, weuu es für dasselbe böeb- 
steus den Hetra^G/r¿ (Fi^\ 02 a) aufzuwenden brauebt, 
oder dasselbe verkaufen, wenn es mindestens den lle- 
tra^' qa (Fi^\ 02 b) erli)sen kann. Kann das Objekt 
zu einem in Fi^'. 02 a niedrigeren, in Fi^- 02 b aber 
höheren Preise OP gekauft oder verkauft werden, so 
dass der Aufwand, beziehungsweise der Erlös, in der 
Ordinate q¡> erscheint, so bezeiebnet die Länge ///> 
die Befriedigung und jene np oder a p den Befriedi- 
gungszuwachs durch den Ankauf oder Verkauf von A. 
Wir können also die Gerade Ov (Fig. 02 a) als die 
Nützliebkeitskurve und in Verbindung mit der Ordi-
	        
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