Full text: Untersuchungen über die Theorie des Preises

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kauf er den Vortlieil, als Käufer da^e^eu den Naeli- 
tlieil der bestaiideneii Konjunktur in vollem Masse 
em¡)funden; eben diese Konjunktur aber ist es, die 
ibni das einenial, wenn sie j^Unstig* ist, die verstärkte 
Konkurrenz zuziebt und dadurch seinen Nutzen schmä 
lert, gerade so, wie sie im anderen, ungünstigen Falle 
die Zahl der konkurrirenden Käufer zu seinen Gunsten 
verringert. Wir sehen also, dass keine Konjunktur 
auf die Dauer bestehen kann, ohne jene Verände 
rungen berbeizufübrcn, welche geeignet sind, die Kon 
junktur selbst wieder aufzubeben. Zu demselben Er 
gebnisse wären wir nämlich auch dann gelangt, wenn 
wir die entgegengesetzten Konjunkturen betraebtet 
hätten, welche die Auflösung von Unternehmungen 
zur Herstellung des Artikels A oder die Errichtung 
von solchen zu dessen Verarbeitung veranlassen. Die 
Kurve E'OJ' wird dann bei ihrem Durchgänge durch 
den Nullpunkt jedesfalls steiler, woraus dem Indivi 
duum / als Verkäufer (Fig. 60 b) ein Vortheil, als 
Käufer (Fig. 70) aber ein Nacbtheil erwächst. 
Der Unternehmer / bat ein rasches Schwinden 
einer ihm günstigen Konjunktur umsoweniger zu fürch 
ten, je bedeutender der Vorsprung ist, den ihm die 
Grösse der erforderlichen Investitionen, seine beson 
dere, persönliche Eignung oder der günstige Stand 
ort seines Unternehmens vor neu entstehenden Kon 
kurrenten verschafft. Ein solcher Unternehmer nähert 
sich der Stellung eines wirklichen Monopolisten, der 
davor geschützt ist, dass sich durch das Eingreifen 
der Konkurrenz die Nachfrage nach seinem Erzeugniss
	        
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