Full text : Untersuchungen über die Theorie des Preises

401

Auspitz  u.  Lieben.  Untersuch,  üb  J.  Theorie  d.  Preises.

20

oder  das  Angebot,  auf  das  er  reclmet,  verringere.
Alle  jene  llnterneliiner  dagegen,  die  sich  nicht  in  bevorzugter ­
  Stellung  befinden,  können  die  Vortbeile  einer
günstigen  Konjunktur  der  freien  Konkurrenz  wegen  nur
vorübergehend  geniessen.  Der  Schnittpunkt  der  Kurve
a  Oll  eines  solchen  Unternehmers  fällt  immer  in  die
nahezu  geradlinige  Anfangsstrecke  der  gegenüberstehenden
  Kurve  K'  OJ\  weil  andernfalls  konkurrirende
Unternehmungen  hinzutreten,  welche  die  Kurve  E'OJ'
derart  ändern,  dass  ihr  Sehnitt))unkt  mit  der  a  On
dem  Nullpunkte  näher  rückt;  deshalb  kann  ein  solcher
Unternehmer  auch  keinen  erheblichen  Einfluss  auf  die
Preishestimmung  ausühen.  Von  einem  solchen  Einfluss
kann  vollends  hei  jenen  Käufern  nicht  die  Rede  sein,
die  den  betreffenden  Artikel  nur  für  ihren  ])crsönlichen
  Konsum  hegehren,  weil  der  Redarf  des  Einzelnen ­
  im  Vergleiche  zum  (lesammtahsatze  verschwindet.
Dagegen  haben  diese  Konsumenten  eine  Schädigung
durch  das  Auftreten  neuer  Konkurrenten  am  wenigsten
zu  fürchten,  weil  die  Verwolfeilung  eines  Artikels,
wenn  sie  auch  die  Zunahme  der  Bevölkerung  fördert,
doch  nur  s])ät  und  nur  allmälig  wirkt,  und  diese  Zunahme ­
  sich  nicht  gerade  nur  auf  die  Zahl  der  Käufer
beschränkt.  Daher  kommt  es  auch,  dass  der  Vortheil
jeder  neuen  Erfindung,  jeder  Verbesserung,  jeder
Investition,  schliesslich  den  Konsumenten  zu  Gute
kommt.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.