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Schluss (lariihcr, welche (üehlheträ^e die Koiisuiiieiiteii
tur bestimmte, auf dem Markte umgesetzte Quantitäten
unseres Artikels thatsäehlieh aufwenden, und welehe
somit die Produzenten wirklich erlösen werden. Denn
die Konsumenten werden bestrebt sein, ihren Aufwand
niederer als den vollen (iehraiichswerth zu halten,
während die Produzenten sieh bemühen werden, mehr
als gerade nur die Selbstkosten zu erreichen. Nach
welchem Gesetze regelt sich nun der wirkliche Erlös
der Produzenten und der wirkliche Aufwand der Kon
sumenten ?
Betrachten wir (Fig. 3) die Kostenkurve OA und
bezeichne OQ die in einem Jahre thatsäehlieh erzeugte
und umgesetzte Menge des betrachteten Artikels A,
so können wir uns dieselbe in eine Anzahl kleiner,
gleicher Theile zerlegt denken. Jedes dieser kleinen
Theilchen wird, da die ganze Stenge zu einem und
demselben Preise verkauft wird, auch den gleichen
Erlös bringen. Die Herstellungskosten sind aber ver
schieden; denn' jedes weitere Theilehen verursacht
grössere Herstellungskosten als das vorhergehende.
Wenn die Produzenten sich veranlasst sehen sollen,
die ganze Menge OQ zu erzeugen, so muss der Erlös
des letzten Theilchens, das wir mit ST bezeichnen,
^ mindestens so gross sein als die Mehrkosten, welche
durch die Erzeugung dieses letzten Theib'hens verur
sacht werden; sonst unterbliebe nothwendiger Weise
dessen Herstellung. Wäre dagegen der Erlös dieses
Theilchens grösser als die Kosten, die es verursacht,
so würden die Produzenten durch die zwischen ihnen