Full text: Untersuchungen über die Theorie des Preises

12 
Schluss (lariihcr, welche (üehlheträ^e die Koiisuiiieiiteii 
tur bestimmte, auf dem Markte umgesetzte Quantitäten 
unseres Artikels thatsäehlieh aufwenden, und welehe 
somit die Produzenten wirklich erlösen werden. Denn 
die Konsumenten werden bestrebt sein, ihren Aufwand 
niederer als den vollen (iehraiichswerth zu halten, 
während die Produzenten sieh bemühen werden, mehr 
als gerade nur die Selbstkosten zu erreichen. Nach 
welchem Gesetze regelt sich nun der wirkliche Erlös 
der Produzenten und der wirkliche Aufwand der Kon 
sumenten ? 
Betrachten wir (Fig. 3) die Kostenkurve OA und 
bezeichne OQ die in einem Jahre thatsäehlieh erzeugte 
und umgesetzte Menge des betrachteten Artikels A, 
so können wir uns dieselbe in eine Anzahl kleiner, 
gleicher Theile zerlegt denken. Jedes dieser kleinen 
Theilchen wird, da die ganze Stenge zu einem und 
demselben Preise verkauft wird, auch den gleichen 
Erlös bringen. Die Herstellungskosten sind aber ver 
schieden; denn' jedes weitere Theilehen verursacht 
grössere Herstellungskosten als das vorhergehende. 
Wenn die Produzenten sich veranlasst sehen sollen, 
die ganze Menge OQ zu erzeugen, so muss der Erlös 
des letzten Theilchens, das wir mit ST bezeichnen, 
^ mindestens so gross sein als die Mehrkosten, welche 
durch die Erzeugung dieses letzten Theib'hens verur 
sacht werden; sonst unterbliebe nothwendiger Weise 
dessen Herstellung. Wäre dagegen der Erlös dieses 
Theilchens grösser als die Kosten, die es verursacht, 
so würden die Produzenten durch die zwischen ihnen
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.