Full text : Untersuchungen über die Theorie des Preises

Wäre  diese  Vermeliruii^’  des  Geldbedarfes  allein  eiii-^etreteii,
  so  hätte  dies  die  Preise  ebenso  gedrückt,
als  wenn  bei  gleicbbleibendem  Geldbedarf  der  anfänglicbe
  Bargeld  besitz  des  Individnnms  I  und  somit ­
  des  ganzen  Landes  um  â  kleiner  geworden  wäre.
Ebenso,  wie  durch  eine  Vermehrung  des  Geldbedaifes
Einzelner,  wird  der  Geldbedarf  eines  ganzen  Landes
auch  daun  wachsen,  wenn  die  Zahl  seiner  13ewoliner
zunimmt  und  nicht  etwa  gleichzeitig  der  Geldbedaif
der  einzelnen  Individuen  kleiner  wird.
Wir  wollen  nun  noch  den  Fall  behandeln,  dass
der  von  uns  betrachtete,  bisher  nach  aussen  völlig  abgeschlossene ­
  Markt  mit  einem  anderen  stärkte  oder
Lande,  das  wir  als  Ausland  bezeichnen,  in  Verkehr
trete  ;  doch  nehmen  wir  der  Einfachheit  halber  an,
dass  dieser  internationale  Verkehr  sich  ausschliesslich
auf  einen  einzigen  Artikel  A  beschränke.  Wir  haben
dann  die  erste  der  Gleichungen  18)  durch
Xja  ~\r  ^Ila  d“  .  .  .  .  H“
ZU  ersetzen,  wo  eine  neue  Unbekannte  ist,  welche
nun,  je  nachdem  sie  positiv  oder  negativ  ist,  die  in  dem
betrachteten  Jahre  in  das  Inland  zu  importirende  oder
aus  demselben  zu  exportirende  Menge  von  A  bezeichnet.
Die  für  das  Inland  geltenden  Gleichungen  18)  und  19)
sind  nun  zur  Ennittlung  aller  Unbekannten  nicht  mehr
ausreichend,  wol  aber  können  wir  mittelst  derselben  alle
inländiscben  Mengen  x  und  alle  Preise  tgd-  als  Funktionen ­
  der  einen  neuen  Variablen  x^  ermitteln.  Wir
setzen  dann

tgx^a  —  ^;(^o)'
            
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