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Wir sellen weiter, dass der l’reis um so stabiler
sein wird, je kleiner der Winkel ist, unter dem die
Angebots- und die Naebfragekurve sieb schneiden,
während schon eine ^erin^e Aendernn^- einer der
beiden Kurven eine umso wesentliebere rreisändernn^'
bervorrnft, je grösser der Winkel ist, unter dem sie
sieb tretten.
Der Geldumsatz endlieb, welcher durch die Läii^e
ac ans^-edriiekt ist, erleidet bei jeder Aenderuno- der
Naehtrag-e die gleiche Aendernng-, Avie der Absatz,
und zwar in verstärktem Masse, weil ja in diesem
Falle auch der 1/reis sieb im selben Sinne ändert.
Anders ist es bei Aenderun^en des Angebotes; Ab
satz und Freis verändern sieb hier im entgegenge
setzten Sinne, und je naebdem daher das Mass dieser
Aendernn^- bei Ersterem oder bei Letzterem überwiest,
wird der Umsatz sieb im selben oder nm^ekelirten
Sinne, wie der Absatz, ändern. In unserer g'rajilii-
seben Darstellung' tritt dies deutlich hervor, je nach
dem die Kurve ON' bei ihrem Zusammentretten mit
der Kurve OA'^ Avie in Fig. 14, absteigend oder, Avie
in Fi^'. 15, ansteigend verläuft. Mit steifendem An
gebote Avird der Umsatz im ersteren Falle kleiner,
im anderen aber grösser, oliAvol der Absatz beidemal
znnimmt. Wir können daher, Avenn Avir bei den ver
schiedenen Artikeln beobachten, in Avelehem Sinne und
in Avelcher relativen Stärke durch Aendernnfcn des
Angebotes der Absatz einerseits und der Umsatz ander
seits beeinflusst Averden, schliessen, in Avelchem Tbeile
der GesammtnachfrafekurA'e der Schnitt]mnkt c lieft,