Full text: Untersuchungen über die Theorie des Preises

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Fall ist, kann man (larnach benrtlu“ik*n, ob Reiche 
lind Anne nn^efäbr gleiche Einzelinenj>’en konsniniren. 
Hei Artikeln, die nnent^eltlieb zu haben sind, ver 
seil windet nändieb der I iitersebied von Reich und 
Arm; denn abgesehen von individuellen Versehieden- 
beiten, die mit den Vermögensverbältnissen nichts zu 
tbnn haben, wird der reichste i\lann nicht mehr Luft nnd 
'TrinkWasser konsniniren als der Hettler. Ist also hei 
einem Artikel der Konsum des Reichen nnd des Armen 
nicht sehr verschieden, dann kann man mit Sicherheit 
annehmen, dass eine weitere Verwolfeilnng nnd seihst 
der Preis Null den Absatz nicht erhehlieh steigern 
würde. Der Sehnitt|innkt c liegt also dann dem Ende 
der Naehtrageknrve nahe, nnd der Artikel gehört 
zweifellos in die dritte (iru])])e. 
Es dürfte kaum einen Artikel gehen, hei welchem 
das anfgestellte Kriterinm so vidlkommen zntrittt, als 
heim S])cisesalz; dasselbe gehört also an die Sjiitze 
der dritten (íriíjijie, vorausgesetzt dass es als selb 
ständiger, von Vieh- nnd Fahriksalz scharf getrennter 
Artikel in den \ erkehr gesetzt wird. Der Heiche 
geniesst seh weil ich mehr Salz als der Arme. Ein 
Fntersehied im Verhranehe wird wesentlich nur darin 
liegen, dass der letztere gezwungen ist, aiieli mit dem 
Salze haiisznlialten nnd nicht in der Lage ist, die 
Füllung des Salzfasses hei jeder geringsten Veriin- 
reinignng zu ernenern. Hei einer Rreisermässignng 
wird der Absatz daher nur mehr wenig znnehmen, hei 
einer Erhöhung wird er nur nnheträehtlieh ahnehmen 
können. Der Sehnittpunkt liegt daher hier zweifellos
	        
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