Full text : Untersuchungen über die Theorie des Preises

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Artikel  aus  der  dritten  in  die  zweite  (jrnppe  znriickznschieben.
  So  werden  viele  Artikel,  welche,  ohne
jemals  Lehensbediirfniss  zn  sein,  doeh  bei  billigen
Preisen  von  der  blasse  des  Volkes  konsnmirt  werden,
z.  11.  die  gewöhnlichen  Obstsorten,  in  ^nten  Jahren
zur  dritten  Onippe  gehören,  während  sie  in  einem
Missjahre  in  die  zweite  nippe  znrnckkehren  und
vielleicht  so^ar  Luxusartikel  werden  können.  Diese
Aendernn^'cn  in  der  Ornppenstellnn^'  werden  namentlich ­
  auch  bei  solchen  Artikeln  Vorkommen,  welche
leicht  durch  Surrogate,  z.  11.  durch  schlechtere  Sorten,
ersetzt  werden  können.
Hei  allen  Artikeln  der  Urproduktion  hän^t  es  in
erster  Unie  von  den  jeweiligen,  imtnrlichen  Verhältnissen ­
  ab,  wie  sich  das  Angebot  gestaltet,  ob  mit  der
gleichen  Anstrengung'  grössere  oder  «^erin^ere  Prodnktmen^en
  erzielt  werden.  Hei  Hodenprodnkten  drückt
sich  dies  in  filter  oder  schlechter  Ernte  ans;  hier
sind  also  die  eleitientaren  Eindiisse  massgebend.  Ganz
ähnlich  verhält  es  sieh  mit  den  Erzeugnissen  der  Ja^'d
lind  des  Eischfan^es.  Das  Angebot  von  ller^werksjirodnkten
  jeder  Art  wird  durch  die  unberechenbaren
Zufälle  der  Erschliessung-  oder  Erschö])fnn^'  cr^iebi^er
La^er,  Plötze  und  Gän^e  bestimmt.  Neben  diesen
wechselnden  Eindiissen  machen  sich  aber  bei  allen
Erzeugnissen  der  Urproduktion  die  Ausbreitung'  der
Kulturvölker  über  nene  Landstrecken  und  der  technische ­
  Fortschritt  im  Sinne  einer  stetigen  Stei^ernn{¿,'
des  Angebotes  f»'eltend.  Das  Angebot  von  Indnstrieprodnkten
  ist  weit  weniger  durch  natürliche  Faktoren
            
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