wie die Denkschrift des Reichsministers der Finanzen
hervorhebt, eine Jahresverzinsung von 4,375 v. H. der
alten Anleihen dar. Bezüglich der sozialen Wohl-
fahrtsrente ist mit rund 12 000 Gläubigern zu rechnen;
das Verfahren war hier im Dezember 1928 noch nicht
abgeschlossen, doch wird sich die soziale Rente, wie
der Denkschrift des Reichsministers der Finanzen zu
entnehmen ist, auf etwa 50 v. H. des Nennbetrages der
Auslosungsrechte, auf Grund deren sie gewährt wird,
belaufen. Dies würde einer Verzinsung der Mark-
anleihen von 1.25 v. H. entsprechen.
7. Stund der Reichsschuld*).
Nach Mitteilung in der vom Statistischen Reichs-
amt herausgegebenen Zeitschrift „Wirtschaft und
Statistik” (1928, 2. Oktoberheft, 8. Jahrgang, Nr. 20)
betrug die Reichsschuld Ende September 1928:
Bezeichnung
I. Schuldverschreibungen:
Anleihe-Ablös.-Schuld,
Altbesitz!) ?}
Neubesitz‘)
Anleihe des Reichs von 1927°)
Zusammen
{l. Schatzanweisungen:
v. 1923,rückz. 1935(Goldanı.)
6v.H von 1923, rückz. 1°*
K-Schätze , ..1 0.
Zusammen
0 | 1928
Sep‘. | Iuli |August| Sept.
AA! DM
4.742,5, 1547,84 547,8| 4 547,8
700.0 700.0) 700.0 7000
470,0 5007 500.0 500,0
FT 7 457478.5 7478
Al
18,6
1.3
—— 5
“05 507
JS 2er
*) Vgl. hierzu die Anleihedenkschrift 1927, abgedruckt im
Anhing S 287,
1) Öberschlägliche Ermittlung, da der Umtausch der alten
Markanleihen noch nicht abgeschlossen ist.
2) Der angegebene Betrag stellt den KEinlösungsbetrag der
Auslosungsrechte ohne Berücksichtigung der Zinsen, jedoch
unter Absetzung der ausgelosten Beträge dar,
Pe Die Anleihe ist erst mit Ende Februar 1928 voll abge
rechnet.
{IT