Full text: Die Theorie des Geldes

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Geldmenge und Zinsfuss. 
während der Bedarf an Kapital überhaupt, oder an Ka 
pital zuiii Zwecke der Veranlagung-, sich immer nur all- 
mählig oder in grösseren Zwischenräumen ändert, wech 
selt dagegen die Summe der auszuführenden Zahlungen 
oder der Bedarf an Geld von einem Zeitpunkt auf den 
andern. Handelt es sich nur um im Inlande zu be- 
weikstelligende Zahlungen, so braucht allerdings ein 
Mangel an Geld noch kein Steigen des Diskontos zur 
Folge zu haben, da in diesem Falle dem Mangel ein 
fach im Wege der Emission von Noten, oder der Crei- 
rung von (juthaben in Contocorrent abgeholfen werden 
kann. Liegt dagegen ein Mangel an Geld zum Zweck 
der Bewerkstelligung von Zahlungen nach dem Aus 
lande vor, was ahu voraussetzt, dass der Stand der 
\Vechselkurse dem Ausland gegenüber ein ungünsti 
ger ist, oder m. a. W. dass die dem Auslande gegen- 
any increase of the capital of the country, a mere increase of circu 
lating instruments of credit {be they as little worth for any other 
purpose as the box oj one pound notes discovered in the vaults of the 
Hank of England during the panic of 1825) will effectually serve 
their turn, f only they are allowed to make use of it. .In increa 
sed issue of notes, in the form of loans, is all that is required to 
satisfy the demand, and put an end to the accompanying panic.“ 
Auch Mill ist es indess nicht klar geworden, dass hier ein 
principieller Unterschied zwischen Bank und Börse vorliegt und dass 
mau demgemäss zweierlei Arten von Zinsfuss zu unterscheiden hat.
	        
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