Full text: Die Theorie des Geldes

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Capitel V. 
nicht Stand, da kein wirtlischaniich v’ci nünftigei- Mensch 
— und nur mit Menschen dieser Art kann die öko 
nomische Theorie überhaupt rechnen — nur deshalb 
einen höheren Preis für eine \\ aare zu zahlen bereit 
sein wird, weil er genug Geld dazu hat, noch auch 
irgend Jemand dies von ihm beanspruchen wird. Und 
nun sollen, wenn die Menge des (ieldes zunimmt, gar 
die Preise sämmtlicher Waaren steigen und noch 
dazu alle in gleichem Maasse oder Verhältnisse! 
Man mag also die Sache drehen und wenden wie man 
will: Für die Annahme eines, mehr oder weniger direk 
ten, Fin dusses der Menge des im Umlauf belindlichen 
Geldes, auf den allgemeinen Stand der Waaren preise 
oder den Werth des Geldes fehlt es an jeglichem An 
haltspunkte. Pas Geld ist eben keine Waare und daher 
auch kein Gegenstand der Nachfrage und des Ange 
botes auf dem Waarenmarkt, wenigstens in dem Sinne, 
in welchem die Waare dies ist. Und folglich kann auch 
von keiner Werthbestimmung des Geldes auf dem Waa- 
Principles p. 232 bemerkt: ,,The demand for a eommodííi/ cannot 
be said to increase^ if no additional qaantilij of it be purchased or 
consumed, and yet, under such circumstances, its money value may 
rise. Thus, if the value of money mere to fall, the price of every 
commodity would rise, for each of the competitors would 
he willing; to spend more money than before on its pur-
	        
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